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Wachstumsprognose: Japans Zentralbank erwartet Rezession

Die Schuldenkrise und der starke Yen machen der japanischen Wirtschaft zu schaffen. Die Zentralbank rechnet damit, dass die Wirtschaft im laufenden Jahr schrumpfen wird. Doch es gibt auch gute Nachrichten aus Fernost.

Schiff im Hafen von Tokio: Japans Wirtschaft schrumpft. Quelle: dpa
Schiff im Hafen von Tokio: Japans Wirtschaft schrumpft. Quelle: dpa

TokioJapans Wirtschaft wird nach Einschätzung der Zentralbank im laufenden Steuerjahr angesichts der Konjunkturabschwächung in Übersee schrumpfen. Wie die Bank von Japan am Dienstag nach zweitägiger Sitzung bekanntgab, dürfte das Bruttoinlandsprodukt im noch bis 31. März laufenden Fiskaljahr um 0,4 Prozent sinken. Im vergangenen Oktober waren die Statistiker noch von einem leichten Wachstum von 0,3 Prozent ausgegangen.

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Die Notenbanker ließen vor diesem Hintergrund den Leitzinssatz vorerst unverändert bei null Prozent. Für die kommenden zwei Steuerjahre hält die Bank von Japan aber im Großen und Ganzen an ihrer Wachstumsprognose fest.

Zur Begründung der eingetrübten Aussichten wurden die Schuldenkrise in Europa und den USA genannt. Zudem belaste der starke Yen das Wachstum der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft, hieß es. Beides zusammen habe die japanische Wirtschaft mehr oder weniger stagnieren lassen. Zwar habe die Binnennachfrage zugelegt, der Export und die Produktion schwächelten jedoch, wozu auch die Flutkatastrophe in Thailand beigetragen habe, hieß es.

Für die erste Hälfte des am 1. April beginnenden Fiskaljahres 2012/2013 werde Japan aber schrittweise wieder auf den Erholungspfad zurückkehren, so die Währungshüter weiter. Sie rechnen mit einem Wachstum von 2,0 Prozent. Im Oktober waren sie allerdings noch von 2,2 Prozent ausgegangen. Für das Steuerjahr 2013/2014 erwarten sie ein Wachstum von 1,6 Prozent, was geringfügig über der Oktober-Prognose von 1,5 Prozent liegt.

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