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Welthandelsindex: Gute Aussichten für Anleger

exklusiv Zwar ist der Index auf den Stand von Dezember 2011zurückgefallen, doch die jüngsten Daten versprechen gute Aussichten. Die Autoren raten zu einem Einstieg auf den Aktienmärkten und rechnen mit steigenden Kursen.

Ein Spezialschiff transportiert im Hafen in Hamburg eine Containerbrücke der HHLA zum Containerterminal Burchardkai. Quelle: dapd
Ein Spezialschiff transportiert im Hafen in Hamburg eine Containerbrücke der HHLA zum Containerterminal Burchardkai. Quelle: dapd

DüsseldorfDie Befürchtung vieler Anleger, dass die jüngsten Gewinne an den Börsen nicht mit realen Daten aus der Wirtschaft unterfüttert sind, besteht kaum. Das zeigen die jüngsten Daten zum Welthandelsindex, den die Kölner Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber jeden Monat exklusiv für das Handelsblatt erstellt. Die vier primären Transport- und Handelswege Schifffahrt, Schiene, Straße und Luft werten die Experten aus und geben damit erstmals einen umfassenden Überblick über das Handelsgeschehen weltweit.

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Die August-Daten zeigen zwar die dritte Abschwächung in Folge, positiv stimmen jedoch die weiteren Aussichten. Mit aktuell 56,81 Punkten notiert der Welthandelsindex rund einen Punkt tiefer als noch im Juli. Niveaus über 50 Punkten zeigen jedoch generell einen wachsenden Welthandel, eingebettet in eine expandierende Gesamtwirtschaft. Unterhalb von 50 Punkten schrumpft der Handel, unter 45 Punkten kommt es gar zu deutlichen Bremsspuren. Auf dem aktuellen Niveau ist der Welthandelsindex wieder auf den Stand von Dezember 2011 zurück gefallen.

Insofern ist Markus Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung, auch nicht bange: „Zuversicht ist angemessen, wir haben weiterhin eine sehr attraktive Ausgangslage für die Aktienmärkte“. Weil er das Risiko für überschaubar hält und die Bewertungen nach wie vor günstig sind, rät er seinen Kunden aktuell zum Einstieg. Dazu hat er die Hoffnung, dass sich der bisherige „Eurokrisen-Malus“ durch eine stringente Reform- und Investitionspolitik in der Eurozone kombiniert mit einer aktiven EZB verringert. Die Folge wäre eine starke Belebung der Weltwirtschaft. „Ich sehe gute Chancen gerade im vierten Quartal, dass die Aktienmärkte weiter nach oben laufen, sollte sich die Eurokrise nicht weiter zuspitzen“, so seine Prognose.

Von deutschen Aktien hält Markus Zschaber Adidas, Henkel, SAP, Beiersdorf, Gildemeister, Leoni, Symrise, Gea, Dürr und Krones für attraktiv. International bevorzugt er Amazon, Eastman Chemical, Microsoft, 3M, Scotts Miracle, Estee Lauder und Colgate Palmolive.

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