Weltkonjunktur
Chinas Industrie verliert an Kraft

Die chinesische Industrie wächst weiter – hat im Vergleich zum Top-Monat März allerdings deutlich stärker als erwartet an Schwung verloren. Auch der Dienstleistungssektor zeigt sich schwächer.
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PekingChinas Industrie hat im April stärker als erwartet an Schwung verloren. Der offizielle Einkaufsmanager-Index sank den Angaben vom Sonntag zufolge auf 51,2 Punkte. Im März hatte er noch bei 51,8 Stellen gelegen, dem höchsten Stand seit knapp fünf Jahren.

Volkswirte hatten aktuell mit 51,6 Zählern gerechnet. Gleichwohl ist es der neunte Monat in Folge mit einem Wert von mehr als 50 Punkten, der Wachstum signalisiert. Das Wachstum Im Dienstleistungssektor schwächte sich von zuvor 55,1 auf 54 Zähler ab.

Chinas Wirtschaft war im ersten Quartal überraschend stark um 6,9 Prozent gewachsen. Dazu hatten hohe Staatsausgaben in Infrastruktur und ein boomender Immobilienmarkt beigetragen. Im weiteren Jahresverlauf wird allerdings eine Abschwächung des Wachstums erwartet, da die Regierung den Immobilienmarkt abkühlen will. Offiziell hat die Regierung für das Gesamtjahr eine Wachstumsprognose von etwa 6,5 Prozent ausgegeben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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