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Weltweites Wachstum: Uno sieht für 2010 Ende der Krise voraus

Die Uno sieht Licht am Ende des Tunnels: In ihrem Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung des kommenden Jahres zeichnet die Weltgemeinschaft ein positives Bild und sieht Ansätze für eine Erholung. Gleichzeitig warnen die Forscher aber auch vor großen Risiken.

Die Uno unter Generalsekretär Ban Ki Moon sieht eine Erholung der Weltwirtschaft für 2010 voraus. Quelle: dpa
Die Uno unter Generalsekretär Ban Ki Moon sieht eine Erholung der Weltwirtschaft für 2010 voraus. Quelle: dpa

HB NEW YORK. Die Vereinten Nationen erwarten im kommenden Jahr eine weltweite wirtschaftliche Erholung mit einem Wachstum von 2,4 Prozent. Der Aufschwung sei aber weiter zerbrechlich, warnten die Uno in ihrem am Mittwoch verbreiteten Vorabbericht zum Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung. Grund für die Erholung seien die massiven Stützungsprogramme der Regierungen weltweit seit Ende 2008. Die Uno empfehlen, diese Programme fortzusetzen, bis die wirtschaftliche Erholung ein stabileres Fundament gefunden habe zum Beispiel in einer höheren Beschäftigungsrate oder einer stärkeren privaten Nachfrage.

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Im zweiten Quartal dieses Jahres habe es schon in einer Reihe von Volkswirtschaften ein positives Wachstum gegeben. Die Erholung habe sich dann im dritten Quartal fortgesetzt, hieß es im Uno-Bericht. Dabei wurde auf eine gestiegene Wirtschaftsproduktion, einen Anstieg im internationalen Handel und eine Erholung auf den weltweiten Aktienmärkte verwiesen. "Das ist ein wichtiger Wendepunkt", nachdem Anfang 2009 noch der Absturz in eine Große Depression gedroht habe.

Der Uno-Bericht warnt aber auch, dass die Erholung noch unstetig sei und die Bedingungen für ein nachhaltiges Wachstum instabil seien. Wenn zwei große Risiken nicht angegangen würden, drohe der Weltwirtschaft der Absturz in eine deutliche Rezession. Das erste Risiko sei eine zu frühe Beendigung der finanziellen Unterstützung des Aufschwungs. Das zweite Risiko seien das wachsende US-Defizit und die zunehmenden ausländischen Schulden, die zu einer "harten Landung" für den US-Dollar und neuer finanziellen Instabilität führen könnten.

Trotz der Erholung im zweiten und dritten Quartal erwarten die Uno wegen des tiefen Sturzes zu Beginn des Jahres für 2009 insgesamt noch einen Rückgang der Wirtschaft um 2,2 Prozent. Am stärksten wird das Wachstum im kommenden Jahr in den sich entwickelnden Ländern ausfallen, besonders in Asien. In China werde 2010 ein Wachstum von 8,8 Prozent, in Indien von 6,5 Prozent erwartet. Für die USA rechnen die Uno mit einem Wachstum von 2,1 Prozent. In Europa und Japan werde das Wachstum weit geringer ausfallen und unter einem Prozent liegen.

  • 03.12.2009, 10:10 UhrAnonymer Benutzer: Jürgen

    Die UNO......
    Einer der korruptesten bündnisse der Erde
    Wer hört auf das was sie sagen ? ihr ???

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