Diskussion: Kommentare zu: Japan-Katastrophe schürt Angst vor Domino-Effekt

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 17.03.2011, 11:19 UhrAnonymer Benutzer: Stefan-L-Eichner

    Wenn man die Sache realistisch sehen will, dann ist wohl davon auszugehen, dass der durch das Erdbeben in Fukushima in Gang gesetzte Prozess bisher nicht gestoppt werden konnte und es beim gegenwärtigen Stand offenbar auch nicht mehr viel zu stoppen gibt. Die Aktivitäten vor Ort tragen zur Beruhigung und zur Gesichtswahrung bei, können aber nichts mehr ungeschehen machen. Radioaktivität wird frei und offensichtlich in erheblichem Umfang. Die nukleare Katastrophe ist keine Eventualität mehr. Sie ist bereits eingetreten. Man muss sich deswegen fragen, wie weitreichend die Konsequenzen sein werden. Dass Finanzmärkte und Weltwirtschaft betroffen sein werden, ist hingegen keine Frage mehr.

  • 17.03.2011, 12:17 UhrAnonymer Benutzer: gugginga

    "Zentralbank eingreifen und Teile ihrer Dollarreserven auf den Markt werfen, um den Höhenflug des Yen zu bremsen"

    wieso bremst man den Yen, wenn man U$ verkauft? Ihr Redakteur hat ein eigenartiges Verständnis von Wirtschaft!

  • 17.03.2011, 13:09 UhrAnonymer Benutzer: ABraun

    Die Weltwirtschaft ist heute hochgradig vernetzt und Japan ist mitten drin. Das ist ein grosser Unterschied zu Tschernobyl. Wenn in Japan die Produktion zu erliegen kommt und dass ist momentan der Fall, dann kommt es auch zu erheblichen Auswirkungen auf die restliche Weltwirtschaft. Japanische Teile sind in sehr vielen Produkten und können erst einmal nicht ersetzt werden. Als ersten wird es die Lean Production Produktionen treffen (z.B. Automobilindustrie). Wer sein Lager auf die Strasse verlegt hat, wird jetzt eine lange Strasse brauchen. In der Automobilproduktion sind ab nächster Woche grössere Produktionsausfälle weltweit zu erwarten. Ich habe schon am Wochenende meinen Augen nicht getraut als behauptet wurde, dies hätte auf die Weltwirtschaft keine Auswirkungen. Entweder diese Behauptung stammt von einer Koalition der Willigen oder einer Koalition der Ahnungslosen. Beides ist schlimm aber ich befürchte das Letztere.

  • 17.03.2011, 20:56 Uhrmargrit117888

    Ich habe es grade bei einem anderen Artikel geschrieben. Dieser Vorfall in Japan, sollte unsre Wirtschaft zum Umdenken zwingen. Wer ganze Prodkuktionen ins Ausland verlagert, nur um ein paar Euro zu sparen, spielt mit dem Standort Deutschland wie wir jetzt sehen.
    Wer keine Lgerhaltung mehr hat, sodnern diese4 auf die Autobahn verlagert, hat in Krisenzeiten natürlich keine Reserven
    Wir hätten viele Probleme nicht, wie Zusammenbruch des Binnemarktes, Arbeitslosigkeit etc., wenn wir wieder hauptsächlich hier produzieren und zum Wohlstand des Landes beitragen.
    Die Gier muß beendet werden.
    Vielleicht sollten unsre Gier-Manager das jetzt mal als Cäsur ansehen.
    Selbstverständlich kann man Zweigbetreie im ausland haben, das gab es schon vor dem 2. WK, aber nicht wie heute, alles verlagern und hier gar nicht merh produzieren

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