Die Weltwirtschaft wächst immer stärker, prognostiziert die OECD. Auch in Deutschland brummt die Konjunktur. Trotzdem mahnt die Organisation die Bundesregierung vor Selbstzufriedenheit – und macht konkrete Vorschläge.

Kommentare

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  • Wieso ist die OECD überhaupt befugt, irgend einer Regierung was ins Aufgabenheft zu schreiben? Die OECD vertritt nur ihre oft genug bedenkliche Ansicht. Da kann man durchaus auch anderer Meinung sein. Die OECD setzt vorwiegend auf Dirigismus, z.B. bei den Kinderkrippen. Warum kann man die Entscheidung nicht den Eltern überlassen? Wir haben in D im Verhältnis zu anderen Industrieländern ein gutes Sozialsystem, das sicher verbessert werden kann. Das wird aber nicht dadurch besser, dass es sozialisiert wird. Jemand, der 2.000 € brutto verdient, zahlt die Hälfte von dem, was einer zahlt, der 4.000 € verdient. Die Leistungen sind in der Kranken- und Pflegeversicherung die gleichen. In der Rentenversicherung bekommt jeder nach den eingezahlten Beiträgen (Höhe und Dauer) eine individuelle Rente. Wenn die Beiträge für Geringverdiener gesenkt werden, sinkt auch der Rentenanspruch. Außer man gibt allen eine Einheitsrente. Dann ist unser Rentensystem aber völlig abgeschafft. Die OECD sollte mal nachdenken, bevor sie solche Forderungen stellt.

  • Überschrift: Das schreibt die OECD der "großen" Koalition ins Aufgabenhaft. Wer ist für das Aufgabenheft der Koalition zuständig? Es wird mir immer deutlicher, ich darf zwar wählen, aber was nach der Wahl zu geschehen hat wollen diktatorische Organisationen wie OECD, NGO's usw. entscheiden. Nicht die Wahlaussagen der Parteien, die Grundlage für die Stimmabgabe waren, sind nach der Wahl Grundlage der Politik bzw. des Aufgabenheft's, nein irgend welche Organisationen die nie zur Wahl standen sind jetzt der Ansicht, daß das zu geschehen hat was sie für richtig halten. Das nenne ich Scheindemokratie oder besser Diktatur. Alle wundern sich, dass Extreme links und rechts zunehmen, ja es sind scheinbar auch die einzigen die sich dieser Einmischung widersetzen. Ich erwarte ein Machtwort von Fr. Merkel dass nicht OECD, NGO's die Richtlinien der Politik vorgeben, sondern die gewählten Parteien/Abgeordneten dies tun.

  • Warum der "Großen Koalition"? Ist das für die Medien schon Fakt?
    Vorausgesetzt, die Abgeordneten können frei nach Wissen und Gewissen abstimmen,
    vorausgesetzt, der nur auf dem Papier nicht existierende Fraktionszwang wird abgeschafft,
    vorausgesetzt, die Abgeordneten können ohne Bevormundung durch Parteispitze, Kollegen, Lobbyisten, Presse und Umfragen abstimmen,
    vorausgesetzt, es findet keine Ausgrenzung unter demokratisch gewählten Abgeordneten statt,
    kann eine schwarz/gelbe Minderheitsregierung viele mehrheitlich von der Bevölkerung gewünschte Gesetze realisieren, die von einer "Großen Koalition" nie angefasst werden würden.
    Eine Minderheitsregierung, die sich für jedes Gesetz eine Mehrheit im Bundestag besorgen muss, ist in jedem Fall einer großen Koalition vorzuziehen.
    Also bitte, die OECD schreibt es der künftigen deutschen Regierung ins Aufgabenheft.
    Klingt doch gleich viel optimistischer und besser!
    P.S. Ich sage "Wissen und Gewissen", weil das Wissen um Gesetze und Pflichten wichtig ist, aber manchmal das Gewissen entscheiden sollte, ob z.B. Flüchtlinge mit Arbeitsplatz oder kriminelle Flüchtlinge ZUERST abgeschoben werden sollen, ob Flüchtlinge, die studieren wollen oder Flüchtlinge, die den Deutschkurs verweigern, ZUERST abgeschoben werden sollen.

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