Wirtschaftskrise: Deflation in Griechenland dauert an

Wirtschaftskrise
Deflation in Griechenland dauert an

Griechenland rutscht wegen der andauernden schweren Wirtschaftskrise weiter in die Deflation. Im Vergleich zum Vorjahrsmonat sinken die Verbraucherpreise. Die schwache Wirtschaftsleistung dauert nun seit einem Jahr an.
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AthenGriechenland steckt wegen seiner schweren Wirtschaftskrise in der Deflation fest. Im Februar fielen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 1,1 Prozent. Dies teilte die Statistikbehörde Elstat am Montag in Athen mit. Maßstab ist dabei der von der EU verwendete Harmonisierte Verbraucherpreisindex. Es ist der zwölfte Monat in Folge mit Deflation, berichtete die griechische Wirtschaftspresse.

Sinkende Verbraucherpreise über einen längeren Zeitraum werden als Deflation bezeichnet und gelten als Hemmnis für die konjunkturelle Entwicklung, weil Konsumenten und Unternehmen Ausgaben hinauszögern. Sie rechnen damit, dass Waren, Dienstleistungen und Investitionen noch günstiger werden. Im schlimmsten Fall kann dies eine Abwärtsspirale aus fallenden Verbraucherpreisen und schwacher Wirtschaftsleistung auslösen.

Griechenland

Bruttoinlandsprodukt von 2008 bis 2014

%-Veränderung zum Vorjahr


Es gibt jedoch einen Silberstreif: Der Preisrückgang im Februar war deutlich geringer als im November 2013. Damals war mit 2,9 Prozent ein Deflationsrekord ausgewiesen worden seitdem es Messungen gibt (1960).

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Wirtschaftskrise: Deflation in Griechenland dauert an"

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  • Der Artikel kann unmöglich der Warheit entsprechen.
    Das würde ja bedeuten, dass Herr Schäuble uns belogen hätte.

    So etwas ist ja wirklich nur schwer Vollstellbar. Und das wo die Griechen auf so einem guten Weg sind und kein Rettungspaket mehr brauchen.

  • Die schwache Wirtschaftsleistung dauert nun seit einem Jahr an.
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    Die Wirtschaft war dort in Korruptien schon immer chronisch schwach. Sie wurde lediglich durch eine obszön hohe Verschuldung am Leben erhalten. Die Griechen haben nichts vorzuweisen, was eine Wirtschaft nachhaltig peppen könnte - sie haben alles für Schnaps und Zigaretten verprasst. Und von Ouzo, Oliven, Feta und Tourismus können diese Schuldenberge niemals bedient werden.

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