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Diskussion: Kommentare zu: IWF warnt vor globaler Konjunkturflaute

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 09.10.2012, 00:29 UhrBeobachter

    ...Sensation! Schreibt die Bild-- Handelsbild--äh der Handelsspiegel-- Mist: Handelsblatt.
    Richtig: Handelsblatt.
    "Substanz entscheidet" - direkt von dpa übernommen, kräftig aufgemacht, stimulierendes Bild darunter, Meinungssauce mit hoher Kriechfähigkeit darübergegossen - Substanz entscheidet, was ist denn schon "Substanz":
    ein alter aristotelischer Begriff, verstaubt, "Substanz" -
    vergesst Substanz: das ist lange her.
    Hauptsache laut und grell und aufwiegelnd -
    eben wie früher der Spiegel oder die Bild -
    nur dass die Originale besser sind als die Kopie

  • 09.10.2012, 00:45 UhrMac-Harry.de

    Wie waren doch gleich die Fakten? Ach ja: Wachstum. Nun, nicht mehr so brachial viel, aber immer noch Wachstum. Hm, was bitte ist daran so düster? Kann mir das mal einer erklären? Ich verstehe bis heute nicht, warum Wachstum so "düster" ist. Danke.

    • 09.10.2012, 08:11 Uhrkarstenberwanger

      Naja, Wachstum ist immer gut nur wo hört Wachstum auf? Sie sind wie alt? Was wir weltweit haben, hat mich Wachstum nichts mehr zu tun sondern mit Wucherung. Stellen Sie sich vor, Ihr Arzt erklärt SIE morgen für unendlich erkrankt, kurz vor dem Tod, nicht mehr rentabel etc. weil sie seit ihrem 20. Lebensjahr nicht mehr wachsen....zwar gesund sind aber sie wachsen nicht mehr.

    • 09.10.2012, 11:29 UhrMJM1605

      Naja der Patient ist schon lange nicht mehr gesund. Und der deklarierte Wachstum ist einer, wenn man überhaupt davon reden kann, der nur ganz wenigen nutzt, zum Schaden aller Anderen.

  • 09.10.2012, 06:47 Uhrsteuerhilfe.net

    Ja, mit neuem gedruckten, Papiergeld aus dem nichts die Wirtschaft ankurbeln und das funktioniert sogar für eine Weile. Solange bis die oberen 10.000 ihr Schäfchen im trocknen haben. Der normalsterbliche Pöbel wird der Verlierer einer solchen Politik sein & die wenigsten werden es merken bzw. interessiert es auch garnicht.

  • 09.10.2012, 07:44 Uhrgoeasyway

    Gesundung oder Untergang? Historische Dimension wie bei John Rambo rettet Afghanistan.
    Aber es gibt ja die IWF-Experten, die für uns alle mithoffen, daß das Kreuz nicht aus Versehen bei Untergang gemacht wird.

    Wie sieht das Balkendiagramm eigentlich aus?






  • 09.10.2012, 08:18 Uhrgoeasyway

    ... und EZB rät zu Lohnsenkungen. Man darf sich doch mal fragen, was genau an dieser Wirtschaft frei ist? Mehr planerische Gleichschaltung war nie. Dafür reicht der Abacus. Und tatsächlich erzeugt der globale Absprachenschwachsinn bloß einen Riesenbrecher mit untiefem Wellental; eine handvoll Megaerzeuger (Apple, Monsanto) werden zu Giganten aufgeblasen und der Rest geht pleite.

    Der Computer macht nicht nur dumm, er macht regelrecht blöde.

  • 09.10.2012, 08:54 Uhrtesaro

    Europa und die USA haben die Welt in ihrer Hand. Lösen sie ihre Probleme, geht es aufwärts. Versagen sie, droht der Welt eine erneute tiefe Krise.

    Sie werden versagen, da bin ich mir ganz sicher!

  • 09.10.2012, 09:20 Uhrperpetuum_immobile

    "Die Prognose beruht auf unerwartet optimistischen Annahmen" - mein Lottozttel auch...

  • 09.10.2012, 09:47 Uhrschlaumeier

    Wenn die weltweite Schuldenpolitik zu Ende sein soll, gibt es einen gnadenlosen Einbruch. Das ist doch wohl klar. Die USA finanzieren 35% ihres Haushaltes oder über 10% des BIP jedes Jahr über neue Schulden. Das bringt dann 1,5% Wachstum - toll oder? Der Rest der Welt ähnlich. Damit ist nun Schluss - freiwillig oder der "Laden" fällt mit einem Knall auseinander. Zukünftig gibt es ein neues Wort: Wirtschaftschrumpfung (nicht Minus-Wachstum), das kennen die Volkswirte noch garnicht. Realistisch = Die Zukunft sieht schlecht aus - so oder so.

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