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ZEW-Index stürzt ab: Kräftiger Dämpfer für Konjunkturoptimismus

Die Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten hat sich im Juni überraschend deutlich eingetrübt. ZEW-Präsident Franz sprach von einer fragilen Konjunkturerholung und riet der Politik mit Blick auf das enorme Staatsdefizit rasch Konsequenzen zu ziehen.

Börsianer sehen für die Konjunkturerholung schwarz. Quelle: ap
Börsianer sehen für die Konjunkturerholung schwarz. Quelle: ap

HB MANNHEIM/BERLIN. Die Schuldenkrise in Europa dämpft den Konjunkturoptimismus der Börsenprofis kräftig. Das ZEW-Barometer für die Aussichten in den kommenden sechs Monaten sank im Juni auf 28,7 Punkte von 45,8 Zählern im Vormonat. Das teilte das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner Umfrage unter Anlegern und Analysten mit.

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Experten hatten mit einem Rückgang auf 42,0 Punkte gerechnet. „Die aktuelle Erholung ist noch fragil. Die Politik ist deswegen gut beraten, die notwendigen Konsolidierungsschritte jetzt festzulegen, aber erst im Jahr 2011 umzusetzen“, sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz.

Die Lage bewerteten die Börsianer dagegen besser. Dieses Barometer kletterte von minus 21,6 auf minus 7,9 Punkte. Experten hatten hier einen Anstieg auf minus 15 Zähler vorausgesagt.

Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf Ramschstatus gesenkt und damit an den Finanzmärkten erneut Zweifel an einer schnellen Gesundung der Euro-Zone geschürt. Auch Spanien kämpft mit Problemen im Bankensektor und überhöhten Defiziten. Es wurde vor einigen Wochen von der Ratingagentur Fitch herabgestuft. Die Regierung in Madrid musste mehrfach Gerüchten entgegentreten, das Land wolle den Euro-Rettungsschirm in Anspruch nehmen.

  • 15.06.2010, 16:44 UhrAnonymer Benutzer: no.7

    Dieses und nächstes Jahr wird das bringen, was Merkel mit unverantwortlicher Schuldenmache wegschieben wollte: einen deutlichen Rutsch nach unten. Dem kurzfristigen Konjunkturjubel wird lange Stagnation folgen-möglicherweise auch Rezession. Und jetzt wird Merkel nichts mehr hinausschieben. Pech gehabt, Schuldenmacherin ! Wenn man sich das überlegt: Die ach so "staatstragende" CDU lebt ungeniert auf Pump und damit auf kosten der angeblich über alles geliebten "jungen generation". Wozu das alles ? doch nur für sinnlosen, weit überzogenen Konsum, von dem die Merkel-Klientel nicht lassen will, koste es, was es wolle. im gegensatz zu den konjunkturluftschlössern in der Politik und wirtschaft zeigt der ZEW-index nunmehr an, wo es bald hingehen wird. Abwärts nämlich. Weiterhin nehme ich an, daß wir durch den gefallenen euro einen inflationsschub importieren werden. Steigende Preise in allen bereichen und viele insolvenzen in der wirtschaft können kommen. Die aussichten werden sich mehr und mehr eintrüben, Merkels spieler und gauklerkurs wird totalen Schiffbruch erleiden. die große frage ist, wer das Schiff dann wieder auf Kurs bringen soll, nachdem schwarzgelb jeden erreichbaren Cent verjuxt hat. Es hat mir tatsächlich den Anschein, als ob eine lange Phase mit einbrechendem wohlstand und lawinenartig ansteigenden Problemen an allen ecken und Enden kommen wird. Naja, noch ist es nicht soweit, vorerst wirkt die Schuldenmacherei noch.

  • 15.06.2010, 14:17 UhrAnonymer Benutzer: Lutz

    Wer hat den etwas anderes erwartet?

    Man fährt nun die Wirtschaft gegen die Wand, zerquetscht bürger und Mittelstand und nimmt ihnen (Schuldenfalle) alle brauchbaren realen Sachwerte ab.
    Die Hochfinanz und bilderberger Lakeien haben ja jetzt so viel privates Falschgeld wie niemals zuvor. Ende vom Lied: Erst die Depression mit dem Aufsammeln von Konkursmassen, Patenten, Grund und boden, Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle und dann kann die iinflation...

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