Zinswende in den USA
IWF ruft US-Zentralbank zur Verschiebung auf

Die Zinswende in den USA soll eigentlich noch in diesem Jahr starten. Wegen der Turbulenzen in China ist der Zeitpunkt jedoch ungewiss. Der IWF erinnert nun an die Flexibilität der Fed – und fordert eine Verschiebung.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die US-Zentralbank Federal Reserve erneut zu einer Verschiebung der erwarteten Zinserhöhung aufgefordert. „Unsere generelle Ansicht ist, dass sie Flexibilität haben, noch zu warten“, sagte IWF-Sprecher William Murray am Donnerstag in Washington.

Angesichts der niedrigen Inflation und des schwachen Lohnwachstums in den Vereinigten Staaten sei eine Anhebung des Leitzinses nicht unmittelbar geboten. Murray verwies auch auf die Folgen einer Zinswende in den USA für die Weltwirtschaft, die sich derzeit in einem „ziemlich holprigen“ Zustand befinde.

Die Federal Reserve hatte die Zinsen Ende 2008 auf das Rekordtief von null bis 0,25 Prozent gesenkt, um die von der Finanzkrise gebeutelte Wirtschaft wieder in Fahrt zu bringen. Noch in diesem Jahr wird erstmals wieder eine Zinserhöhung der Fed erwartet, möglicherweise bei der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses Mitte September. Ende Oktober 2014 hatte die Zentralbank bereits ihre milliardenschweren Programme zum Anleihenkauf auslaufen lassen.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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