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Zugpferde: Wer die Weltwirtschaft noch anheizt - und wer nicht

Alle Welt zittert derzeit vor einer weltweiten Rezession. Doch das starke Wachstum in den Schwellenländern kann die Weltwirtschaft am laufen halten - selbst wenn die alten Industriemächte fast stagnieren.

Derzeit gilt Japan als warnendes Beispiel für einst dominierende G7-Staaten. Kurzfristig, weil in Japan der „Double Dip“, der Rückfall in die Rezession, bereits Realität ist. Und langfristig, weil immer mehr Ökonomen und Politiker fürchten, dass Europa und Nordamerika nach der Finanzkrise eine lange Phase der Stagnation durchlaufen müssen, so wie Japan nach dem Platzen seiner Immobilienblase 1991. Hier verbinden sich strukturelle Probleme, die höchste Staatsverschuldung aller Industriestaaten sowie eine anhaltende politische Lähmung zu einem giftigen Gebräu. Da die Lieferketten nach Erdbeben, Tsunami und Atomunfall wieder aufgebaut sind, dürfte Japan allerdings bald wieder zu Wachstum zurückkehren. Für 2011 wird unter dem Strich wohl trotzdem ein kleines Minus bleiben.

Quelle: dapd