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Zugpferde: Wer die Weltwirtschaft noch anheizt - und wer nicht

Alle Welt zittert derzeit vor einer weltweiten Rezession. Doch das starke Wachstum in den Schwellenländern kann die Weltwirtschaft am laufen halten - selbst wenn die alten Industriemächte fast stagnieren.

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Was Japan schon erlebt hat, sehen manche Ökonomen für die USA kommen: den „Double Dip“. Doch US-Präsident Barack Obama will am Donnerstag ein neues Konjunkturprogramm vorstellen, das eine Million neue Arbeitsplätze bringen soll. Zuletzt verharrte die Arbeitslosenquote bei 9,1 Prozent, was den jüngsten Absturz an der Börse auslöste. Die Mehrheit der Ökonomen glaubt allerdings, dass das Schlimmste noch zu verhindern ist. „Das Wachstum verlangsamt sich, bricht aber nicht zusammen“, sagt David Silver von JP Morgan. Auch Goldman Sachs sieht die US-Wirtschaft an einer Rezession „vorbeistreifen“, wie Ökonom Andrew Tilton sagt. Er rechnet für das laufende Quartal mit einem auf das Jahr hochgerechneten Wachstumstempo von einem Prozent.

Bild: Reuters