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Zugpferde: Wer die Weltwirtschaft noch anheizt - und wer nicht

Alle Welt zittert derzeit vor einer weltweiten Rezession. Doch das starke Wachstum in den Schwellenländern kann die Weltwirtschaft am laufen halten - selbst wenn die alten Industriemächte fast stagnieren.

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Die Folgen der Euro-Krise sind bislang nicht nach Russland übergeschwappt. Der Rubel hält sich stabil, die Zentralbank ist dank der weltweit drittgrößten Devisenreserven von über 540 Milliarden Dollar gut gewappnet, um am Kapitalmarkt intervenieren zu können. Die russische Wirtschaft wird 2011 erneut kräftig zulegen, die Regierung prognostiziert ein Wachstum von gut vier Prozent. Für Deutschland sind das gute Nachrichten: Russland bezog aus Deutschland in der ersten Jahreshälfte Waren im Wert von mehr als 33 Milliarden Dollar, ein Zuwachs von rund 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für die Russen ist Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner – knapp hinter China.

Bild: dapd