NAR
Lebenszeichen vom US-Markt für Geschäftsimmobilien

Erstmals in mehr als zwei Jahren stieg der Index des Nationalen Maklerverbandes NAR wieder an und legte im dritten Quartal um 0,9 Prozent zu. Das Barometer bewegt sich allerdings auf denkbar schwachem Niveau und Makler bleiben vorsichtig.
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HB WASHINGTON/NEW YORK. Der Index war im Quartal davor auf 102,4 Punkte und damit so tief wie seit 15 Jahren nicht mehr gesunken. Auch nach der leichten Steigerung liegt der Index noch 11,1 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Die Makler bleiben daher vorsichtig. "Der Zugang zu Krediten müsste sich deutlich verbessern, wenn es Hoffnungen für eine signifikante Erholung des Marktes 2010 geben soll", sagte NAR-Chef-Volkswirt Lawrence Yun am Donnerstag.

Auf der anderen Seite stieg die Zahl der Hypothekenausfälle und der eingeleiteten Zwangsversteigerungen aus Hauskrediten sprunghaft an. Der Anteil der eingeleiteten Verfahren erreichte im dritten Quartal einen Rekord von 1,42 Prozent, wie der Verband der Hypothekenbanken (MBA) mitteilte. Im Vierteljahr davor lag die Rate bei 1,36 Prozent, im Vorjahr bei 1,07 Prozent. Die Hypothekenausfälle bei Wohnimmobilien mit bis zu vier Einheiten kletterten saisonal bereinigt auf einen Anteil von 9,64 Prozent, nach 9,24 Prozent im Quartal davor. Zusammen und ohne saisonale Bereinigung erreichten Ausfälle und eingeleitete Zwangsversteigerungen einen Rekordanteil von 14,4 Prozent. Die Daten werden seit 1972 erfasst. Der MBA rechnet wegen der hohen Arbeitslosigkeit von 10,2 Prozent im nächsten Quartal mit einem weiteren Anstieg.

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