Negativer Saldo der bilateralen Handelsbilanz
Deutschland weitet Defizit im Handel mit China aus

Die deutschen Einfuhren aus China sind 2004 stärker gewachsen als die deutschen Ausfuhren in das Land.

HB WIESBADEN. Daher ergab sich aus deutscher Sicht ein negativer Saldo der bilateralen Handelsbilanz von 11,46 Mrd. Euro nach einem Defizit von 7,42 Mrd. Euro im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wurden 2004 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 32,5 Mrd. Euro aus China importiert. Dies ist ein Zuwachs von 26,4 % gegenüber dem Vorjahr. Die deutschen Exporte nach China wuchsen um 15,0 % auf 21,0 Mrd. Euro.

China war im vergangenen Jahr bei den Ausfuhren auf Platz 10 und bei den Einfuhren auf Platz 6 der Rangliste der wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Die wichtigsten Handelsgüter bei den deutschen Ausfuhren nach China waren Maschinen mit einem Anteil von 35,5 % (Vj: 30,9 %) an den Gesamtausfuhren in dieses Land, Kraftwagen und Kraftwagenteile mit 13,2 % (Vj: 19,6 %) und Geräte der Elektrizitätserzeugung und -verteilung mit 8,4 % (8,5 %).

Einfuhrseitig waren die wichtigsten Handelsgüter Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräte und -einrichtungen mit 19,8 %, Waren der Nachrichtentechnik, Fernseher, Radiogeräte sowie elektronische Bauteile mit 19,7 % sowie Geräte der Elektrizitätserzeugung und -verteilung mit 9,1 %.

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