Neubauverkäufe
US-Bürger kaufen wieder weniger Häuser

Der US-Immobilienmarkt bleibt weiter unter Druck. Die Zahl der Neubauverkäufe ist im Juni nochmals gefallen - zum fünften Mal innerhalb von sechs Monaten.

HB WASHINGTON. Die Zahl sank im Juni im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent auf einen saisonbereinigten Jahreswert von 530 000. Ökonomen hatten im Durchschnitt mit einem Minus von 0,4 Prozent gerechnet. Wie das US-Handelsministerium am Freitag weiter mitteilte, lagen die Neubauverkäufe damit um 33,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Der Wert für Mai betrug revidiert 533 000 (vorläufig: 512 000) Verkäufe, entsprechend einem Minus von 1,7 Prozent (minus 2,5 Prozent) im Vormonatsvergleich. Den Anstieg für April korrigierte das Ministerium auf plus 5,7 Prozent von zuvor plus 4,8 Prozent nach oben. Die Verkäufe von Neubauten machen etwa 25 Prozent des Absatzvolumens am US-Häusermarkt aus, jene von bereits genutzten Häusern hingegen rund 75 Prozent.

Die Häuserpreise für Neubauten gingen binnen Jahresfrist den weiteren Angaben zufolge weiter zurück: Der Medianpreis für ein Eigenheim fiel demnach im Juni auf 230 900 US-Dollar von 235 500 im gleichen Monat des Vorjahres. Im Mai hatte der Preis allerdings noch 227 700 US-Dollar betragen. Der Durchschnittspreis verringerte sich im Juni auf 298 600 US-Dollar und lag damit um 2,6 Prozent niedriger als im Vorjahr. Im Vormonat kostete ein Neubau im Durchschnitt 298 900 US-Dollar.

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