Neue Handelsbilanzdaten
US-Defizit geht leicht zurück

Das Handelsbilanzdefizit der USA hat im November nach vorläufigen Berechnungen 64,21 Mrd. Dollar betragen und ist damit geringer ausgefallen als erwartet.

HB FRANKFURT. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Konsens ihrer Prognosen mit einem Passivsaldo von 66,50 Mrd gerechnet. Wie das US-Handelsministerium am Donnerstag weiter berichtete, markierte das Defizit im Vormonat den Rekordwert von 68,13 Mrd. Dollar, nachdem vorläufig ein Minus von 68, 89 Mrd Dollar genannt worden war.

Die Exporte kletterten den Angaben zufolge im November um 1,8 Prozent auf 109,31 (Vormonat revidiert: 107,38) Mrd. Dollar, während die Importe um 1,1 Prozent auf 173,51 (175,51) Mrd. Dollar zurückgingen. Im bilateralen Handel mit China verringerte sich das US-Defizit erstmal seit sieben Monaten und belief sich auf 18,49 Mrd. Dollar nach 20,52 Mrd. Dollar im Oktober.

Der Kurs des US-Dollars profitierte von den neuen Daten. Nach Veröffentlichung ging der Wechselkurs des Euros zum Dollar in Richtung der Markte von 1,21 Dollar, nachdem der Euro zuvor bis auf 1,2157 Dollar geklettert war. Das hohe Handelsbilanzdefizit gilt als eines der Haupthemmnisse für die US-Währung.

Unterstützung bekam der Dollar auch durch Zahlen zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Diese lagen mit einem Plus von 17.000 leicht unter den Erwartungen der Analysten.

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