Niedrige Immobilienpreise
Schlechte Stimmung bei US-Verbrauchern

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes ist im Oktober auf den tiefsten Stand seit Oktober 2005 gesunken. Nicht nur die niedrigen Immobilienpreise drücken die Stimmung.

HB Washington. Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im Oktober stärker als erwartet abgekühlt. Der entsprechende Index fiel im Oktober von revidierten 99,5 Punkten im Vormonat auf 95,6, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag in New York mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit Oktober 2005.

Fachleute hatten einen Rückgang auf lediglich 99 Punkte erwartet. Vor allem der fallende Wert ihrer Immobilien, steigende Benzinpreise und sich eintrübende Aussichten auf dem Jobmarkt drücken auf die Stimmung. Der Index fiel damit zum dritten Mal in Folge. Der Dollar gab nach der Bekanntgabe zum Euro erneut nach.

„Die weitere Verschlechterung des Umfeldes für Unternehmen hat abermals die Meinung Verbraucher über die derzeitige Lage negativ beeinflusst“, teilte die Leiterin der Forschungsabteilung des Conference Board, Lynn Franco, mit. Das könnte ein Hinweis auf eine „freudlose Lage“ auf dem Jobmarkt in den kommenden Monaten sein. „Die Simmung unter den Verbrauchern bewegt sich zurzeit auf einem Zweijahrestief.“

Nach Angaben des Conference Board verringerte sich der Anteil der Befragten, die die wirtschaftliche Situation als „gut“ bezeichnen, auf 23,4 Prozent von 25,7 Prozent im September. Zudem gaben nur noch 24,1 Prozent (Vormonat: 25,6 Prozent) der Befragten an, dass es am Arbeitsmarkt eine Fülle von Jobs gebe. 22,6 Prozent (22,4 Prozent) meinten, dass es schwierig sei, eine neue Stelle zu bekommen.

Das Institut befragt jeden Monat 5000 amerikanische Haushalte nach ihrer Einschätzung der derzeitigen Konjunkturlage und der Aussichten für die kommenden sechs Monate.

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