Niedriger Ölpreis
US-Erzeugerpreise fallen in Rekordtempo

Der niedrige Ölpreis hat die Erzeugerpreise in den USA im Rekordtempo sinken lassen. Das US-Arbeitsministerium teilte am Dienstag mit, sie seien von September auf Oktober um 2,8 Prozent zurückgegangen.

HB WASHINGTON. Experten hatten nur mit einem Rückgang von 1,8 Prozent gerechnet. Der Konjunkturabschwung hat weltweit die Rohstoffpreise ins Rutschen gebracht. Vor allem Öl verbilligte sich deutlich und kostet nur noch rund ein Drittel im Vergleich zum Rekordpreis von knapp 150 Dollar pro Fass im Juli.

Die Preise für Energieprodukte fielen in den USA im Oktober um 12,8 Prozent im Vergleich zum September und damit so stark wie seit Mitte 1986 nicht mehr. Ohne Lebensmittel und Energie - bei der sogenannten Kernrate - gab es hingegen einen überraschend starken Anstieg um 0,4 Prozent. Im Vergleich zum Oktober 2007 zogen die Preise um 4,4 Prozent an und damit so stark wie seit 19 Jahren nicht. "Allerdings gehen wir davon aus, dass es sich hierbei lediglich um Nachlaufeffekte der früheren Preissteigerungen bei Rohstoffen handelt", sagte Heinrich Bayer von der Postbank. "Die USA mögen viele Probleme haben: Inflation gehört aktuell sicherlich nicht dazu."

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