Niedrigster Stand seit 1992
US-Verbrauchervertrauen sackt weiter ab

Bei den US-Verbrauchern ist weiter kein Stimmungsumschwung in Sicht. Das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher ist im Mai auf den niedrigsten Stand seit Oktober 1992 gestürzt.

HB WASHINGTON. Vor allem drückten ein schlechteres wirtschaftliches Umfeld und ein schwächerer Arbeitsmarkt auf die Zuversicht der Konsumenten, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board mit. Der Index sank von revidierten 62,8 Punkten (zunächst 62,3) im Vormonat auf 57,2 Punkte im Mai. Im Durchschnitt hatten Wirtschaftsexperten mit einem Rückgang auf knapp über 60 Punkte gerechnet.

„Die Inflationserwartungen der Verbraucher bewegen sich angesichts von Rekord-Benzinpreisen auf einem Allzeithoch und werden in den kommenden Monaten wohl noch weiter steigen“, sagte Lynn Franco, Direktor des Forschungszentrums des Conference Board. Auf kurze Sicht rechneten die Konsumenten nicht mit einer wirtschaftlichen Wende. Für die Erhebung werden jeden Monat 5000 US-Haushalte befragt.

Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft

Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen.

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