Notenbank-Entscheidung: Dänemark erhöht seinen Strafzins erneut

Notenbank-Entscheidung
Dänemark erhöht seinen Strafzins erneut

Zum zweiten Mal hat die dänische Notenbank in dieser Woche ihren Strafzins auf Einlagen erhöht. Die Währungshüter wollen nach dem EZB-Entscheid mit aller Kraft eine Aufwertung der Krone verhindern.
  • 1

KopenhagenDie dänische Notenbank hat unmittelbar nach der EZB-Entscheidung zum Anleihen-Aufkauf ihre Einlagen-Zinsen erneut gesenkt. Damit will sie eine Aufwertung der dänischen Krone verhindern. Die Notenbank erklärte am Donnerstag, auf Einlagen werde nun ein „Strafzins“ von 0,35 Prozent erhoben.

Viele Händler hatten einen solchen Schritt erwartet, nachdem die Europäische Zentralbank Pläne zum massiven Kauf von Staatsanleihen bekanntgab und damit den Euro zum Dollar schwächte. Erst am Montag hatte die dänische Notenbank den Aufschlag, der für Einlagen bei ihr gezahlt werden muss, auf 0,2 Prozent angehoben.

Die dänische Krone ist eng an den Euro gekoppelt. Dänemark will die Anbindung im Gegensatz zur Schweiz auch beibehalten und zugleich eine Aufwertung der Krone verhindern.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Notenbank-Entscheidung: Dänemark erhöht seinen Strafzins erneut"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Für heute ist es Ihnen gelungen - aber nur indem sie auch ihre Sparer enteignen ...

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%