Notenbanken Schulterschluss im Kampf gegen Inflation

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Fed-Chef Ben Bernanke sieht zwar mittlerweile Anzeichen für einen selbsttragenden Aufschwung in den USA, doch wird das Land nach seiner Ansicht noch Jahre mit einer hohen Arbeitslosigkeit leben müssen. Kritiker werfen der Notenbank vor, mit der Dollarschwemme durch die Bondkäufe mittelfristig Inflationsrisiken und eine Vermögenspreisblase heraufzubeschwören.

EZB in Alarmbereitschaft

In Europa ist die EZB angesichts des Ölpreishöhenflugs in Sachen Inflation in Alarmbereitschaft. Trichet hatte nach der jüngsten Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) überraschend eine Zinserhöhung im April als „möglich, aber nicht sicher“ bezeichnet. Da die Inflationsrate deutlich über die Stabilitätsmarke der EZB gesprungen sei, müsse der Rat nun „hohe Wachsamkeit“ an den Tag legen. Die Zentralbank treibt die Sorge um, dass der durch steigende Öl- und Nahrungsmittelpreise angetriebene Teuerungsschub die Preiswertstabilität mittelfristig gefährden könnte.

Die EZB will daher auf jeden Fall verhindern, dass sich die Inflationserwartungen aus der Verankerung lösen und es zu einer Lohn-Preis-Spirale kommt. Derzeit liegt der Leitzins bei rekordniedrigen 1,0 Prozent. Die große Mehrheit der von Reuters befragten Volkswirte rechnet nun für April mit einer Anhebung um einen Viertelprozentpunkt.

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