Notkredit des IWF
Ukraine erhält erste Milliardenspritze

Die Ukraine erhält die erste Tranche des milliardenschweren Notkredits des Internationalen Währungsfonds (IWF). 4,5 der insgesamt 16,5 Mrd. Dollar seien bei der Zentralbank eingegangen, erklärte Finanzminister Viktor Pynsenyk am Montag. Die Regierung hofft damit die Währung und die Banken des Landes stützten zu können.

HB KIEW. Mit der Milliardenüberweisung könne die Regierung die unter Druck geratene Landeswährung Hrywna stabilisieren und den Bankensektor stützen. Die Ukraine muss im Gegenzug für das auf zwei Jahre angelegte IWF-Kreditpaket Haushalts- und Finanzreformen durchführen und das Wechselkursregime liberalisieren.

Die Hrywna hatte zuletzt ein Viertel ihres Werts eingebüßt. Der Aktienmarkt ist eingebrochen und mehrere Banken waren vom Zusammenbruch bedroht. Auch das Erlahmen der globalen Stahlnachfrage und der gleichzeitige Preisverfall des Metalls hat die Ukraine hart getroffen, da die Stahlindustrie einer ihrer wichtigsten Wirtschaftszweige ist.

Neben der Ukraine sind infolge der Finanzmarktkrise auch Island, Ungarn und Pakistan ins Trudeln geraten und auf IWF-Hilfe angewiesen. Der Internationale Währungsfonds wurde als Sonderorganisation der Vereinten Nationen geschaffen, um Mitgliedsstaaten mit akuten Zahlungsschwierigkeiten beizustehen.

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