Novemberzahlen
Preise im Großhandel gesunken

Gegenüber dem Vormonat sind die Preise im deutschen Großhandel im November minimal gesunken. Im Schnitt hätten die Waren 0,1 Prozent weniger gekostet als im Oktober. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit.

Reuters WIESBADEN. Damit stieg die Jahresrate im November jedoch gleichzeitig auf 1,5 von 0,8 Prozent im Oktober. Analyst Manfred Kurz von der Bayerischen Landesbank zeigte sich von der Preisentwicklung nicht überrascht: „Das liegt im Rahmen der Erwartungen und ist keine auffällige Entwicklung. Gefahren für die Inflation werden dadurch nicht aufgezeigt. Wir können auf absehbare Zeit mit einem stabilen Preisklima rechnen.“

Ohne Mineralölerzeugnisse stiegen die Preise im November um 0,1 Prozent und lagen damit 1,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Starke Preisrückgänge im Vergleich zum Vormonat registrierten die Statistiker unter anderem bei Tomaten, die knapp 30 Prozent weniger kosteten. Lebende Schweine waren knapp acht Prozent billiger, Äpfel und Bananen rund vier Prozent. Dagegen kosteten Fische knapp zwölf Prozent mehr. Im Vergleich zum Vorjahr gab es im November starke Preissteigerungen bei Kartoffeln (plus 44,6 Prozent), Eiern (plus 36,9) sowie Eisen- und Stahlschrott (plus 27,4 Prozent). Dagegen kostete Rohkaffee knapp 20 Prozent weniger, Heizöl verbilligte sich um knapp 17 Prozent.

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