Debatte des Monats
Von der Finanzkrise in die Rezession

Die deutsche Volkswirtschaft schliddert in eine Rezession. Wolfgang Franz – Mitglied des Sachverständigenrates und ZEW-Präsident – hält jetzt ein Maßnahmenpaket für erforderlich, das sowohl wachstumsfördernd als auch konjunkturell wirksam ist. Schuldenfinanzierte Nachfragprogramme des Staates lehnt er ab.

Die Weltwirtschaft und hierbei nicht zuletzt die hiesige wirtschaftliche Lage sind im Jahr 2008 und in der absehbaren Zukunft durch massive Verwerfungen an den globalen Finanz- und Immobilienmärkten gekennzeichnet. Der tiefgreifende, durch die Finanzmarktkrise ausgelöste Vermögenspreisverfall und der Anstieg der Energiepreise im Verlauf des Jahres 2008 stellen externe Nachfrage- und Angebotsschocks für die Weltwirtschaft dar, in deren Gefolge es zu einer abrupten und allgemeinen Wirtschaftsschwäche gekommen ist. Bisher liefen die Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft vor allem über außenwirtschaftliche Kanäle auf Grund der engen Handelsverflechtungen mit den von der Finanzkrise noch direkter betroffenen Ländern. Eine ausgeprägte Kreditklemme ist hierzulande zwar bislang noch nicht festzustellen, aber eine Reihe von Indikatoren weisen auf verschärfte Bedingungen bei der Refinanzierung von Unternehmen hin.

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