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Erste Notierungsaufnahme auf GEFOX

Der AXA-Immobilienfonds Merkens XXIII ist der erste geschlossene Fonds, der auf der neuen ...

Der AXA-Immobilienfonds Merkens XXIII ist der erste geschlossene Fonds, der auf der neuen Handelsplattform GEFOX der Börse Düsseldorf gehandelt werden kann. Mit dem heutigen Tag wird die Notierung aufgenommen. Damit wird gleichzeitig der Handelsbereich auf GEFOX frei geschaltet. Käufer und Verkäufer, die sich vorab bei der Börse für die Handelsteilnahme registriert haben, können jetzt online unter www.gefox.de ihre individuellen Verkaufsangebote einstellen bzw. ihre Gebote darauf abgeben. Die Preisbildung erfolgt durch öffentlich sichtbare Auktionen. GEFOX-Interessenten können sich online zur Handelsteilnahme anmelden.
Aktuell veröffentlicht wird auch der erste Evaluierungsbericht. Diese quartalsweise Analyse enthält neben der Beschreibung des Investitionsobjektes eine Fortführungsprognose, deren Eintrittswahrscheinlichkeit von dem Analysten bewertet wird ("Prognosesicherheit"). Für den AXA Merkens XXIII wird aus dieser Analyse ein aktueller Fair Value von 103% des Zeichnungsbetrags abgeleitet. Die bei GEFOX vorgeschriebene und von einem unabhängigen und neutralen Analystenhaus erstellte und öffentlich zugängliche Analyse ist ein einzigartiger Bestandteil des Prinzips GEFOX und steht für größtmögliche Transparenz. Käufer wie Verkäufer erhalten dadurch Chancengleichheit hinsichtlich des Informationsstands und mehr Sicherheit bei der Preisfindung. Für die Analyse des AXA Merkens XXIII hat die Börse Düsseldorf die Ratingagentur Scope Group ausgewählt. Für Bernd Hemmersbach, Geschäftsführer des Initiators AXA Merkens Fonds GmbH, ist die Notierungsaufnahme auf GEFOX "ein Meilenstein in der Entwicklung des Anlageprodukts geschlossener Fonds." Der Wandel weg von der Steuer- hin zur Renditeorientierung setzt geschlossene Fonds allen anderen Anlageformen mehr und mehr gleich. Die Auswirkungen konnte Bernd Hemmersbach schon in der Platzierungsphase spüren: "Für viele Vertriebspartner und Zeichner war das Listing des Fonds am Zweithandelssegment für geschlossene Fonds "GEFOX" der Börse Düsseldorf ein wesentlicher Aspekt. Die Anleger erwarten heute neben einer guten Rendite auch mehr Service und vor allem eine valide Exitoption".
"Das Konzept von GEFOX ist das einzig überzeugende", so Hemmersbach weiter. "Die vierteljährliche Analyse ist nicht nur ein Qualitätskriterium, sie hilft vor allem auch interessengesteuerte Preise zu verhindern. Der Fair Value dient als Grundlage für die Preisüberlegungen von Verkäufer und Käufer. Der endgültige Preis ergibt sich durch Angebot und Nachfrage."
"Die von allen gelisteten Fonds geforderte regelmäßige Analyse ist das Alleinstellungsmerkmal von GEFOX", ergänzt Dirk Elberskirch, Vorstand der Börse Düsseldorf. Die in der Branche geführte Diskussion, ob Immobilienfonds überhaupt bewertet werden können und welcher Ansatz der vielleicht richtige sein kann, ist eher akademischer Natur. Die Antwort gibt der Kapitalmarkt: Der Wertpapierhandel lebt geradezu von Analysen und Ratings.
"Wenn geschlossene Fonds zunehmend als vergleichbare Anlageprodukte ernst genommen werden wollen, müssen sie sich hierauf aktiv einstellen. Ohne Transparenz kein Vertrauen und in der Folge kein ordentlicher Handel", davon ist Börsenvorstand Elberskirch überzeugt. Wichtig ist dabei, dass die Preisfindung allein auf Basis von Angebot und Nachfrage zustande kommt.
Um als Käufer oder Verkäufer auf GEFOX Anteile von geschlossenen Fonds in einem geschützten Bereich handeln zu können, ist zuerst eine Online-Registrierung notwendig. Nach der Online-Anmeldung wird ein Teilnahmevertrag in Schriftform abgeschlossen und der Teilnehmer per PostIdent-Verfahren identifiziert. Danach erhält er seine PIN und TANs (Transaktionsnummern), die für Gebote oder Dateneingaben in GEFOX aus Sicherheitsgründen notwendig sind. Der Gebrauch von PIN und TAN entspricht den bekannten Online-Banking-Standards. Von gewerblichen Handelsteilnehmern sind aktuelle Handelsregisterauszüge und Vertretungsvollmachten notwendig. Für den Verkäufer fällt eine Provision von 3% (zzgl. USt.) auf den ausmachenden Betrag an, aber nur, wenn das Geschäft auch erfolgreich abgewickelt wurde. Preisgarantien oder Mindestvolumen gibt es bewusst nicht, um bei potenziellen Verkäufern keine falschen Hoffnungen zu wecken.
Von den Fonds werden eine einmalige Listinggebühr (abhängig vom eingeworbenen Eigenkapitalvolumen) und eine jährliche Notierungsgebühr für die Erstellung der Analysen und den Betrieb der Plattform erhoben. Die jährlichen Kosten für einen mittelgroßen Fonds mit rd. 2500 Anlegern betragen je Anleger ca. 10 Euro p.a.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.gefox.de.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 17.05.2005

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