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Fondsbranche strebt europäische Standards an

Die europäische Investmentbranche steuert auf einheitliche Verhaltensregeln für den Anlegerschutz ...

Die europäische Investmentbranche steuert auf einheitliche Verhaltensregeln für den Anlegerschutz zu, dies meldet das Handelsblatt am 26. 4. 2005. Ein Schritt auf diesem Weg ist für Wolfgang Mansfeld, Präsident des europäischen Fondsverbandes Efama, die für den 27. 4. 2005 angesetzte Vorstellung eines Kodexes, der in einem Kreis um Finanzprofessor Wolfgang Gerke und den früheren DWS-Chef Christian Strenger formuliert wurde.
Im Vorfeld hatte die Bekanntgabe der Forderungen im neuen Kodex für Verwirrung gesorgt. "Wir fühlen uns nicht unter Druck gesetzt", sagt ein Vertreter des deutschen Fondsverbands BVI, der bereits über einen eigenen und von allen Mitgliedern akzeptierten Verhaltenskodex ("Wohlverhaltensrichtlinien") verfugt. Der BVI-Mann sagt: "Auf unserer Versammlung im September werden wir die neuen Vorschläge diskutieren. In der Zwischenzeit können wir unseren Gesellschaften nicht die Annahme eines neuen und zweiten Regelwerkes empfehlen-das wäre sinnlos."
Die Gerke-Gruppe wird dem Vernehmen nach die Einsetzung unabhängiger Vertreter in den Fonds-Aufsichtsgremien und einen Prüfungsausschuss mit unabhängigem Vorsitzenden empfehlen. Weitere Vorschläge sollen u.a. die Offenlegung von Interessenkonflikten zwischen den Eigentümern der Asset-Management-Firmen und der Fonds sowie Regeln für die Vertretung von Anlegerinteressen durch die Fonds auf Hauptversammlungen und für die Veröffentlichung des Abstimmungsverhaltens sein.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 29.04.2005

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