Handelsblatt-Umfrage unter Top-Ökonomen
Stellen Sie sich vor, der von Uhlig skizzierte Fachbereich...

... würde existieren und Ihnen eine Stelle als "tenured Professor" anbieten. Was würden Sie tun?
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Matthias Döpke (University of California, Los Angeles): Persönlich wäre ich im Falle eines Falles auf jeden Fall an einer Professur an einer derartigen Einrichtung interessiert. Möglicher Hinderungsgrund wäre vor allem die persönliche Situation, da meine Frau Amerikanerin ist und auch für sie die Arbeitssituation stimmen müsste.

Lars Ehlers (Montreal): Bei den von Harald Uhlig beschriebenen Arbeitsbedingungen würde ich ein Angebot ernsthaft in Betracht ziehen.

Steffen Huck (University College London): Mein Gehalt an University College London rückverhandeln.

Ulrich Kaiser (Odense): Fragen, wer sonst noch alles berufen werden wird.

Bettina Klaus (Maastricht): Eine Stelle, die die beschriebenen Arbeitsbedingungen hätte würde ich annehmen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich den beschriebenen Qualitätsanforderungen zu diesem Zeitpunkt nicht genügen würde. Daher sollte mir eine solche Stelle auch nicht angeboten werden.

Felix Kübler (University of Pennsylvania): Die Stelle annehmen.

Dirk Krüger (University of Pennsylvania): Falls alles eins zu eins umgesetzt würde, wäre ich höchst interessiert.

Axel Ockenfels (Köln): Vermutlich annehmen.

Rosemarie Nagel (UPF Barcelona): Ich würde mich über ein solches Angebot sehr freuen und es ernsthaft in Betracht ziehen.

Albrecht Ritschl (London School of Economics): Mir Sorgen machen. Jede Neugründung muss in ihrem Niveau so hoch und ihrer Ausrichtung so fokussiert sein, dass jemand wie ich, der in einem Randgebiet wie der Wirtschaftsgeschichte tätig ist und zwar durchaus einige, aber nicht sehr prominent platzierte Publikationen vorweisen kann, nicht die geringste Berufungschance hätte. Den Ruf an eine solche Institution würde ich daher als Krisensymptom werten.

Klaus M. Schmidt (München): Ein solches Angebot wäre extrem reizvoll.

Stephanie Schmitt-Grohe (Duke University): Das wäre ein Angebot, über das sich sehr sehr genau nachdenken würde.

Friedrich Schneider (Linz, Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik): Ja, sofort.

Hans-Werner Sinn (Ifo-Institut, LMU München): Ich bin zu alt dafür. Ob ich als junger Mensch gegangen wäre, weiß ich nicht. Das hinge vom Ambiente ab.

Dennis Snower (Kiel): Ich würdee am Institut für Weltwirtschaft bleiben, da dies eine einzigartige Herausforderung ist.

Matthias Sutter (Innsbruck): Wenn die Institution in München wäre, würde ich einen Ruf dorthin annehmen. Da ich meine Stärken und Schwächen aber ganz gut einschätzen kann, bleibt die Frage wohl sehr hypothetisch.

Klaus F. Zimmermann (DIW, IZA, Uni Bonn): Ich habe als Direktor des IZA in Bonn und Präsident des DIW Berlin andere Aufgaben. Im übrigen gehöre ich in der Universität Bonn einer Elitefakultät an. Falls sich eine solche Fakultät aus dem Bestand der Berliner Wissenschaftseinrichtungen bildet, wäre ich allerdings als Honorarprofessor der Freien Universität automatisch dabei.

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Wie beurteilen Sie den Lösungsvorschlag von Uhlig? Wo sehen sie Stärken und Schwächen der Idee?

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Stellen Sie sich vor, dieser Fachbereich würde existieren und Ihnen eine Stelle als "tenured Professor" anbieten. Was würden Sie tun?

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