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In Deutschland sinkt die Zahl der Kreditinstitute

Mit deutlich gedrosseltem Tempo setzte sich im vergangenen Jahr in Deutschland der Trend zur ...

Mit deutlich gedrosseltem Tempo setzte sich im vergangenen Jahr in Deutschland der Trend zur Bankenkonsolidierung und zur Ausdünnung des Filialnetzes fort. Dies geht nach einer Meldung des Handelsblatts vom 12. 4. 2005 aus einer Statistik der Deutschen Bundesbank hervor. Danach nahm die Anzahl der Kreditinstitute im Jahresverlauf um 66 oder 2,7% auf 2400 ab.
In den beiden vorangegangenen Jahren hatte der Rückgang jeweils über 100 betragen, von 1999 bis 2001 sogar über 200. Von 1990 bis Ende letzten Jahres hat sich der Bestand an selbstständigen Kreditinstituten knapp halbiert.
Der Löwenanteil des Rückgangs geht weiterhin auf das Konto der Kreditgenossenschaften. Von den insgesamt 106 Abgängen im Jahr 2004, denen 39 Zugänge gegenüberstanden, entfielen 57 auf fusionierte Kreditgenossenschaften. Die Zahl der Sparkassen sank um 14 auf 488. Auch hier hatte es im Vorjahr mit 34 deutlich mehr Abgänge durch Fusionen gegeben. Gut die Hälfte der 39 Zugänge entfiel auf Zweigstellen ausländischer Institute, der Rest verteilte sich auf die deutschen Bankengruppen.
Auch was die Zweigstellen angeht, setzte sich der Konsolidierungstrend stark vermindert fort. Ihre Anzahl verringerte sich um 839 oder 2,3% auf 35 760 (ohne die gut 10 000 Filialen der Postbank). Am stärksten fiel die Ausdünnung des Filialnetzes im öffentlich-rechtlichen Sektor aus, der sein Netz um 3,2% reduzierte. Die Kreditinstitute reduzierten weiterhin 2004 die Zahl ihrer ausländischen Zweigstellen um 5,9% auf 303.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 25.04.2005

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