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Mit dem Handelsblatt zum Lindauer Nobelpreisträgertreffen

Im August 2011 treffen sich Ökonomie-Nobelpreisträger in Lindau. Die Konferenz ist hochkarätig besetzt, besonders der Dialog zwischen Laureaten und Nachwuchswissenschaftlern steht im Zentrum. 25 Nachwuchsvolkswirte können als Handelsblatt-Fellows daran teilnehmen - wenn sie sich bis zum 6. Dezember 2010 beim Handelsblatt bewerben.
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LONDON Auf wie vielen wissenschaftlichen Tagungen sie in den vergangenen Jahren gewesen ist? Die Mannheimer Ökonomin Susanne Neckermann ist überfragt. "Das waren so viele, da habe ich den Überblick verloren." Eine Konferenz aber wird sie so schnell nicht vergessen: das Lindauer Ökonomie-Nobelpreisträgertreffen im Sommer 2008 - in vier Tagen hat sie dort mit 14 verschiedenen Nobelpreisträgern gesprochen.

"Die Atmosphäre war sehr entspannt und persönlich", erinnert sie sich. "Am meisten hat mich beeindruckt, mit den Nobelpreisträgern bei den gemeinsamen Essen so unkompliziert über Forschung diskutieren zu können." Neckermann war eine von 22 jungen Volkswirten, die als "Handelsblatt-Fellow" bei der Konferenz dabei war. Auch am vierten Nobelpreisträger-Treffen, das vom 23. bis zum 27. August 2011 in Lindau stattfindet, können bis zu 25 Nachwuchsvolkswirte über das Handelsblatt teilnehmen.

Kriterien: Um ein Handelsblatt-Fellowship bewerben können sich Studenten und Doktoranden der Volkswirtschaftslehre, die jünger als 30 Jahre alt sind, und Post-Docs, die jünger als 35 sind. Voraussetzungen sind herausragende Studienleistungen, eine erfolgversprechende Forschungsagenda und sehr gute Englischkenntnisse.

Nominierung: Interessenten schicken bis zum 6. Dezember ihren tabellarischen Lebenslauf und einen kurzen Empfehlungsbrief ihres betreuenden Professors (englischsprachige Unterlagen) an o.storbeck@vhb.de.

Endauswahl: Das Handelsblatt nominiert 25 Kandidaten. Die endgültige Auswahl trifft das wissenschaftliche Kuratorium der Tagung im März 2011.

Bis zum 6. Dezember können sich Studenten, Doktoranden und Post-Docs der Volkswirtschaftslehre dafür bewerben. Das Kuratorium für die Nobelpreisträgertagungen und die Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee übernehmen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, das Handelsblatt bezahlt die Anreise aus Deutschland.

Die Plätze bei der Tagung sind sehr begehrt: "Wir rechnen mit mindestens 6000 Bewerbungen für die 550 Plätze", sagt der Stiftungsvorsitzende Wolfgang Schürer. Jeder Kandidat muss die Empfehlung ausgewählter Institutionen wie Universitäten oder Notenbanken vorweisen.

Im Rahmen einer Kooperation geben die Organisatoren der Tagung auch dem Handelsblatt erneut die Möglichkeit, 25 potenzielle Teilnehmer zu nominieren. Die Endauswahl trifft eine Kommission unter Führung der wissenschaftlichen Leiter der Tagung: Peter Englund, Sekretär des Komitees für den Ökonomie-Nobelpreis, und Martin Hellwig, Direktor des Bonner Max-Planck-Instituts für die Erforschung von Gemeinschaftsgütern.

Nobelpreisträgertagungen am Bodensee haben eine lange Tradition. Seit 1951 treffen sich Laureaten aus naturwissenschaftlichen Disziplinen in Lindau. Das Ökonomentreffen gibt es allerdings erst seit dem Jahr 2004. Seitdem hat es sich zu einer der führenden ökonomischen Konferenzen der Welt entwickelt. Die Tagung ist nicht nur hochkarätig besetzt, zugleich ist eine ganz spezielle Atmosphäre ihr besonderes Markenzeichen: Der Dialog von Laureaten und Nachwuchswissenschaftlern steht im Zentrum, und beide Seiten begegnen sich auf Augenhöhe.

So gibt es bei den Abendessen nicht etwa getrennte Tische für Professoren und Studenten - die Preisträger sind systematisch auf die Tische mit den jungen Wissenschaftlern verteilt. Zusätzlich finden täglich kleine Seminare statt, in denen die Preisträger im kleinen Kreis mit Nachwuchsforschern vertraulich diskutieren - die Öffentlichkeit hat hier keinen Zutritt.

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