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Kritik am Gesetzentwurf zu Managergehältern

An dem Referentenentwurf zur Transparenz der Managergehälter hat sich breite Kritik entzündet, wie ...

An dem Referentenentwurf zur Transparenz der Managergehälter hat sich breite Kritik entzündet, wie die Börsen-Zeitung am 6. 4. 2005 meldete. Die geforderten Informationen seien nicht detailliert genug, hieß es.
Der Frankfurter Rechtswissenschaftler Theodor Baums halte es für ein entscheidendes Manko des jetzt veröffentlichten Gesetzentwurfs, dass die Struktur der Vergütung nicht hinreichend transparent gemacht werde. Für den Anleger sei vorrangig nicht die Höhe der Managergehälter wichtig, sondern welche Anreize das Unternehmen bei der Entlohnung seiner Führungskräfte setze. Erforderlich sei ein detaillierter Vergütungsbericht. Auch bei Abfindungszusagen für Vorstandsmitglieder müssten die Anleger Kenntnis über die Anreize erlangen.
Baums plädiere dafür, über die Quellen der Vergütung zu informieren. Nicht selten erhielten Firmenvorstände auch von Stellen außerhalb des Unternehmens Zusagen, wie z.B. von der Konzernmutter oder einem Private-Equity-Fonds. Auch diese Angaben seien in dem Gesetzentwurf nicht gefordert.
Andreas Meyer-Landrut von der Kanzlei White & Gase hält die Transparenzanforderungen des Gesetzentwurfs für ausreichend. Auch sei die Anknüpfung am HGB "ganz vernünftig" im Sinne eines "minimalinvasiven Eingriffs".

Quelle: FINANZ BETRIEB, 25.04.2005

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