Ökonomische Studien, die Aufmerksamkeit verdienen
10 zu wenig beachtete "Wissenswerte"

Klickstatistiken sagen nicht alles. Einige Studien, die wir in der Rubrik "Wissenswert" vorgestellt haben, hätten unserer Ansicht nach mehr Aufmerksamkeit verdient. Sie sind vielleicht nicht so sexy, behandeln aber sehr wichtige Fragen. Zehn Studien, die stärker hätten beachtet werden sollen.
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1. "Arbeitslosigkeit bekämpft man am besten im Kindergarten"
Wer Produktivität und Beschäftigungschancen von Niedrigqualifizierten verbessern will, kann damit gar nicht früh genug anfangen, lautet das Fazit einer interdisziplinären Studie von US-Wissenschaftlern. Je jünger der Adressat, desto größer die Chancen auf Besserung und desto höher die soziale Rendite. Förderprogramme sollten daher am besten schon im Kleinkindalter ansetzen. (erschienen am 28.8.2006)


2. "Wie sich Fondsgesellschaften eine gute Presse kaufen"
US-Anlegermagazine schreiben wichtigen Anzeigenkunden nach dem Mund, das zeigt zumindest eine Studie von zwei amerikanischen Ökonomen. Fondsgesellschaften, die viel Werbung schalten, bekommen im redaktionellen Teil offenbar eine Vorzugsbehandlung. (erschienen am 21.3.2006)




3. "Das große Einmaleins der Ungerechtigkeit "
Die frühe Aufteilung der Klassen in unterschiedliche Leistungsgruppen bereits nach dem vierten Schuljahr ist ein Hauptgrund dafür, dass der Schulerfolg von Kindern in Deutschland besonders stark von Geldbeutel und Bildungsniveau der Eltern abhängt, zeigen zwei Bildungsökonomen. (erschienen am 21.11.2005)


4. "Arbeitsmarktpolitik wird auch im Kartellamt gemacht"
Zu schmerzhaften Arbeitsmarkt-Reformen gibt es im Kampf für mehr Jobs durchaus eine Alternative, zeigt diese Untersuchung: Die Deregulierung des Gütermarktes. Besonders groß sind die positiven Arbeitsmarkt-Effekte einer Produktmarkt-Liberalisierung in Staaten mit unflexiblem Arbeitsmarkt. (erschienen am 21.5.2007)


5. "Warum sich Frauen leichter über den Tisch ziehen lassen"
Frauen ziehen in Verhandlungen oft den Kürzeren, zeigt ein interdisziplinäres Forscherteam. Vor allem, wenn die Unsicherheit über den Verhandungsrahmen groß ist. Männer sind dreister.(erschienen am 22.5.2006)




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