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Private Equity: ABS gewinnen an Bedeutung

Private-Equity-Häuser setzen zunehmend auf besicherte Finanzierungen, um so nach fremdfinanzierten ...

Private-Equity-Häuser setzen zunehmend auf besicherte Finanzierungen, um so nach fremdfinanzierten Unternehmensübernahmen (LBOs) die Belastung durch teure erstrangige Schuldtitel zu reduzieren und die Liquiditätslage zu verbessern. Dies ergab eine neue Studie von Demica. Mehr als 60% der führenden Private-Equity-Organisationen gaben an, die Securitisation gewinne zunehmend an Bedeutung als wichtige Quelle für Ersatzkapital, durch welches die Rückzahlungsbelastung gemindert wird. Ein signifikanter Anteil der Deals (12%) sieht bereits die Verbriefung von Handelsforderungen vor.
Im Zuge der Demica-Studie, die sowohl Primär- als auch Sekundärrecherchen umfasste, wurden u.a. die 40 führenden europäischen Private-Equity-Firmen nach ihren Ansichten zur Rolle der Securitisation für Post-LBO-Finanzierungen befragt. Angesichts des derzeitigen Anstiegs fremdfinanzierter Unternehmensübernahmen bereiten die Kosten der Schuldenlast LBO-Firmen immer mehr Probleme. Die meisten (57%) der Befragten meinten, Fremdfinanzierungen würden in den nächsten zwei Jahren teurer werden. Zwei Drittel wiesen darauf hin, dass deshalb bei der Formulierung von "Carve-out"-Regelungen in Buy-out-Finanzierungsvereinbarungen darauf zu achten sei, dass diese ausreichenden Spielraum lassen für künftige alternative Finanzierungsstrukturen.
Interessant ist, dass 62% der Befragten meinten, die Verbriefung gewinne als alternative Finanzquelle wie auch wegen ihrer Auswirkungen auf die Tilgungs-/Rückzahlungspläne an Bedeutung. Ihren Schätzungen zufolge dürfte der heute bei 11,9% liegende Anteil der Post-LBO-Transaktionen, bei denen auf Securitisation gesetzt wird, bis Ende 2006 auf 16,3% steigen. Dies bedeutet eine Steigerung der Post-LBO-Verbriefung um 37% in den nächsten beiden Jahren.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 18.04.2005

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