Schönheit als Erfolgsfaktor

Attraktive Manager verdienen besser

Gut aussehende Manager steigen schneller auf und verdienen mehr, zeigen Studien. Die Rechnung ist denkbar einfach: Je attraktiver ein Mensch aussieht, desto größer sind seine Erfolgschancen. Aber sind die Beaus auch ihr Geld wert?
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Gutaussehende Manager verdienen mehr - ob diese Regel auch bei Reiner Calmund greift? Quelle: dpa

Gutaussehende Manager verdienen mehr - ob diese Regel auch bei Reiner Calmund greift?

(Foto: dpa)

LONDON. Mal ganz unter uns: Sind Sie der Meinung, dass Ihr Chef gut aussieht? Kommt er gepflegt daher, wirkt er entschlossen, kompetent?

Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, haben Sie womöglich die Erklärung, warum der Mann ihr Boss ist. Denn Macht und Erfolg haben ein Gesicht. Das hat ein dreiköpfiges Forscherteam der amerikanischen Duke University jetzt in einer Reihe von Experimenten herausgefunden.

Menschen mit bestimmten Gesichtszügen steigen mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit zur Führungskraft auf als andere - unabhängig von ihrer tatsächlichen Kompetenz, stellten die Ökonomen John Graham, Campbell Harvey und Manju Puri in ihrer jüngst veröffentlichten Studie mit dem Titel "A Corporate Beauty Contest" fest.

Die Wissenschaftler ließen 2 000 Versuchspersonen Porträtfotos begutachten. Die Probanden bekamen jeweils zwei Porträtfotos gleichzeitig vorgelegt. Das eine zeigte einen Manager, das andere einen ganz normalen Menschen. Dann sollten sie angeben, welche Person kompetenter, sympathischer und attraktiver aussieht.

Attraktive Manager führen die größeren Unternehmen

Die Forscher hatten die Bilderpaare bewusst so ausgewählt, dass die Probanden nicht erkennen konnten, wer Führungskraft war und wer nicht. Kleidung und Posen der Porträtierten waren ähnlich. Außerdem handelte es sich bei den Führungskräften nicht um Personen, die häufig in der Presse oder im Fernsehen auftraten.

Es zeigte sich ein klares Muster: Die Versuchsteilnehmer hielten die Führungskräfte durch die Bank für kompetenter und attraktiver - zugleich aber auch für weniger vertrauenswürdig und weniger sympathisch. "Die größten Unterschiede gab es bei der wahrgenommenen Kompetenz", heißt es in der Studie.

54 Prozent der Führungskräfte wirkten auf die Teilnehmer des Experiments besonders fachkundig, aber nur 46 Prozent der Menschen aus der Vergleichsgruppe der Nicht-Manager. Noch klarer waren die Ergebnisse, als die Forscher ihren Probanden Porträts von Chefs großer und kleiner Unternehmen zeigten. Attraktivere Manager führten die größeren Firmen. Dass es schöne Menschen im Berufsleben generell leichter haben, das haben Ökonomen erstmals in den 90er-Jahren entdeckt. Die US-Volkswirte Daniel Hamermesh und Jeff Biddle hatten in einer 1994 veröffentlichten Studie für normale Arbeitnehmer erstmals gezeigt: "Wer überdurchschnittlich gut aussieht, verdient 10 bis 15 Prozent mehr als hässliche Menschen."

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6 Kommentare zu "Schönheit als Erfolgsfaktor: Attraktive Manager verdienen besser"

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  • Das ist ja sehr nett, dass Sie all die Leser an ihrem Schicksal teilhaben lassen. Abgesehen davon, ob das nun von jedem erwünscht ist oder nicht.

    Trotzdem liegen solche Dinge wie "hässlich" im Auge des betrachters. Und solche Aussagen wie "Also ich sehe gut aus. Viezu gut.vielleicht ist das das problem?", lassen vermuten, dass das eben nicht das Problem ist, sondern alles auf eine gewisse Charakterschwäche hindeutet. Man sollte vor Allem zunächst selbstkritischer sein, bevor man die Fehler immer bei anderen sucht, sonst kommt man nicht voran. Diese Charakterschwäche wäre ein Grund jemanden nicht zu befördern.

    Herzliche Grüße

  • Nun gut zu Kommentar [2], es kommt ja nicht von ungefähr dass ich dies hier schreibe, schließlich war ich 4 Jahre lang für die Mitverantwortung der bahnsicherheit Softwarentwicklung iCE 3 KölnRhein/Main verantwortlich.
    Fett und hässlich und gewalttätig musste man sein. Mehr nicht.
    Solche Leute wurden dann auch noch anschlie0end zu bosch vermittelt.


    Anschließend wurde uns diese Frau vorgesetzt die mich vom Platze drängend arrogant im rosa Pullover rumlief und vom "tuten und blasen" oder genau davon Ahnung hatte!

    Weil die alte Restbelegschaft durch iG metall ja untergebracht werden mussste. Leute die von der bahnsicherheit überhaupt keine Ahnung hatten.

    Wichtige Projekttermine verschlampten,

    und es anschließend einen Unfall in der Schweiz gab, Etcs, weil ausreichend qualifizierte Leute vom Platz gedrängt werden mussten, Jobrotation direkt in Hartz4, hieß das für mich als LeiharbeiteriN bei Alcatel.

    Doch das spielt alles keine Rolle. Diese Leute sitzen alle hochbezahlt in Rente und denen geht es saugut.
    Um die bahnunfallopfer tja eben Pech gehabt. Hauotsache iG Metall hatte ihre Leute teuer untergebracht. Qualifikation spielte dabei keine Rolle.



  • Und wer sieht noch gut aus?

    im ganzen politschen rumzirkulieren unabhängig von der politischen Meinung:

    Sahra wagenknecht

    Da gibt es gar kein Vertuen.

    Und die sogenannte Frau Leyen mit 5 m Pampe im Gesicht, ich habe die beiden gesehen, hat Sie in einer einzigen Diskussion , ja sie konnte halt nichts die Leyen,

    ausser Töchterchen sein und andere Frauen in den Ruin treiben.

    Fies , gel ?

  • Also und dann kann ich auch noch was, nee gut aushen und was können, dass muss vernichtet werden. Neid und Hass sind die Folgen.

    Schon in der Schule wurde ich getreten und geschlagen, weil wir "angeblich reich" wären.

  • Also ich sehe gut aus. Viezu gut. vielleicht ist das das problem?

    Die Frauen die an mir vorbei Mobbing betrieben haben, bei Alcatel sind in rosa Pullovern vorbeigelaufen, waren überwiegend klein hässlich und fett.
    Nicht das ich auf Äußerlichketen geachtet hätte, aber diese Leute waren einfach so.

    Sie wollten die Macht übernehmen, ohne irgendeine Leistung erbracht zu haben:

    Sie waren in meiner Abteilung überwiegend alle : Klein, häßlich und fett. wahrscheinlich habe ich mich deswegen dort nie wohl gefühlt.

    Darf ich das so sagen?

  • Welch eine Erkenntnis.

    Und natürlich sind die ihr Geld nicht wert.

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