Studie
Deutsche zahlen meistens bar

Die Deutschen mögen Bargeld. Immer noch wird bei vier von fünf Einkäufen in bar bezahlt. Doch die Zahl der Kartenzahler steigt, und größere Geschäfte werden schon jetzt meist mit Giro- oder Kreditkarte erledigt.
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KölnIn Deutschland werden nach einer Untersuchung des Handelsforschungsinstituts EHI noch immer vier von fünf Einkäufen im Handel bar bezahlt. Nur bei 20 Prozent der Einkäufe zücken die Kunden eine Giro- oder Kreditkarte, wie die Kölner Forscher in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Studie „Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2014“ herausfanden.

Allerdings handelt es sich dann oft um größere Einkaufe. Gemessen am Umsatz liegt der Anteil der Bargeldgeschäfte deshalb nur noch bei 54,4 Prozent.

Doch werde inzwischen auch bei kleineren Einkaufsbeträgen immer häufiger zur Karte gegriffen, beobachtete das EHI. In den vergangenen zehn Jahren sei der Wert einer durchschnittlichen Girokarten-Transaktion um gut 34 Prozent gesunken. Für die Studie hatte das EHI rund 8,9 Milliarden Einkäufe analysiert.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Es sollte jedermann klar sein, dass ein Verzicht auf das Bargeld die totale Überwachungsmöglichkeit und Kontrolle eines jeden danach möglich ist. Deshalb sollte man bewusst Bargeld, wo immer es geht, einsetzen.

    Zum anderen ist es mehr als bedenklich, wenn ein Staat ((;-)) seinen eigenen Wertpapieren nicht mehr traut. Man sollte anmerken und wissen, dass der Euro von keinem Staat garantiert wird!

    Wie dem auch sei, wir Bürger sollten uns gegen die totale Überwachung wehren. Der Einsatz von Bargeld kann dabei Ausdruck des Protestes sein.

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