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Studie: Mehr als 50% denken über weitere Bankverbindung nach

Mehr als die Hälfte der Deutschen kann sich vorstellen, einen Teil ihres Vermögens bei einer ...

Mehr als die Hälfte der Deutschen kann sich vorstellen, einen Teil ihres Vermögens bei einer anderen Bank als ihrer Hausbank anzulegen (58,9%). Darunter über-Durchschnittlich viele Selbstständige (80,5%), 40-49-Jährige (68,5%) und Befragte mit einem Netto-Haushaltseinkommen von mehr als 2500 EUR (67,5%). Hauptgrund: Gebühren bei anderen Banken sind geringer (25,9%). Knapp ein Viertel wünscht sich einen Berater, für den die persönliche Situation und Ziele im Vordergrund stehen (24,7%). Fast genauso viele möchten einen besonderen Service, um sich im Beratungsgespräch wohl zu fühlen (24,5%). Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Schweizer Bank Hofmann AG.
Wichtige Gründe für Anleger sind der Wunsch nach passender Beratung und besonderem Service. 14,5% der Anleger suchen maßgeschneiderte Lösungen. Weitere 13,7% geben an, dass ihre Hausbank ihnen nicht hilft, Steuern zu sparen. 12,8% finden, dass andere Banken durch laufende Analysen aktuelle Anlagetipps geben können. 10,1% haben das Gefühl, ihrer Hausbank fehlen Erfahrung und Kompetenz in der Anlageberatung. 8,6% nennen als Grund das stärkere Bankgeheimnis im Ausland. Genauso viele haben das Gefühl, Beratern einer anderen Bank stärker vertrauen zu können.
Besonders auffällig weichen die Ergebnisse bei den Selbstständigen ab: Über drei Viertel von ihnen denken über eine weitere Bankverbindung nach (80,5%; Durchschnitt: 58,9%). 16,9% haben das Gefühl, Beratern einer anderen Bank stärker vertrauen zu können (Durchschnitt: 8,6%).
Besonders groß ist der Wunsch nach einer zweiten Bankverbindung bei den 40-49-Jährigen (68,5%). Für sie steht der Vermögensaufbau im Vordergrund. 37,0% nennen als Grund besonderen Service, um sich im Beratungsgespräch wohl zu fühlen (Durchschitt: 24,5%). 36,2% vergleichen Gebühren (Durchschnitt: 25,9%). 35,8% suchen einen Berater, der auf persönliche Situation und Ziele eingeht (Durchschnitt: 24,7%). 15,1% haben das Gefühl, Beratern einer anderen Bank mehr vertrauen zu können (Durchschnitt: 8,6%).
Knapp 68% mit einem Netto-Haushaltseinkommen von über 2.500 EUR können sich vorstellen, einen Teil ihres Vermögens bei einer anderen Bank als ihrer Hausbank anzulegen (Durchschnitt: 58,9%). Hauptgrund: Geringere Gebühren (34,9%; Durchschnitt: 25,9%). 23,0% finden, dass ihre Hausbank ihnen nicht hilft, Steuern zu sparen (Durchschnitt: 13,7%).
Gerade für Besserverdienende sei das Thema Steuern wichtig. Mit Hilfe genauer Analysen der persönlichen Verhältnisse und maßgeschneiderten Konzepten können Anleger ihre Rendite nach Steuern optimieren. Dies sei ein Grund dafür, dass 32,5% einen Berater wünschen, der auf persönliche Situation und Ziele eingeht (Durchschnitt: 24,7%). Ebenso wie für 22,9%, die maßgeschneiderte Lösungen bei anderen Banken suchen (DURCHSCHNITT: 14,5%).

Quelle: FINANZ BETRIEB, 02.03.2005

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