US-Konjunkturhilfen
Fed-Falken fordern schnelleren Ausstieg

Die US-Notenbank ist zu langsam: Nach dem Willen der beiden sogenannten "Fed-Falken" sollte der Ausstieg aus der Geldpolitik viel schneller erfolgen als von der zukünftigen Fed-Präsidentin Yellen angekündigt.
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Dallas/PhiladelphiaIn der US-Notenbank wächst der Druck, die Konjunkturhilfen zurückzufahren. Zwei der in diesem Jahr stimmberechtigten Geldpolitiker forderten einen rascheren Ausstieg aus dem Anleihe-Kaufprogramm der Fed.

Im vergangenen Monat hatte die Fed beschlossen, das Volumen ihrer Wertpapierkäufe ab Januar um zehn auf 75 Milliarden Dollar monatlich zu reduzieren. Der Chef der Notenbank von Dallas, Richard Fisher, sagte am Dienstag, ihm wäre eine Drosselung um 20 Milliarden Dollar lieber gewesen. Er kündigte an, sein Stimmrecht so einzusetzen, dass die Wertpapierkäufe "zum frühesten praktikablen Zeitpunkt" vollständig eingestellt werden könnten.

Selbst wenn dadurch die Aktienmärkte ins Straucheln geraten sollten, würde er an dieser Haltung festhalten. Auch der Präsident der Fed von Philadelphia, Charles Plosser, sagte, dass er ein rascheres Tempo beim Rückzug aus dem Anleihe-Kaufprogramm bevorzugen würde.

Fisher und Plosser haben den Ruf, sogenannte Falken zu sein, die vor allem die Erhaltung der Preiswertstabilität als ihre wichtigste Aufgabe ansehen. Die künftige Fed-Präsidentin Janet Yellen gilt dagegen im Fachjargon der Notenbankerwelt als "Taube" - also als Verfechterin einer geldpolitischen Linie, die ein Durchbrechen der angepeilten Inflationsmarke von zwei Prozent durchaus in Kauf nimmt, wenn zugleich Fortschritte beim Abbau der Arbeitslosigkeit winken.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " US-Konjunkturhilfen: Fed-Falken fordern schnelleren Ausstieg"

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  • Recht so.Die Falken haben recht.Die Spekulationsblase ist jetzt schon riesig.Die MK aller wichtigen Indizies der USA ist zumindest auf Dollarbasis auf ATH.Selbst wenn die Partizipationsquote am Arbeitsmarkt mit 63% nicht hoch ist,bedeutet das nicht,dass es ewig so weitergehen kann.

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