Wachstum Frankreichs Zentralbank schlägt Alarm

Die Konjunkturaussichten scheinen sich zu verschlechtern: Frankreichs Zentralbank erwartet keine Stagnation mehr, sondern geht inzwischen von einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung aus.
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Die Nationalflagge von Frankreich. Quelle: dpa

Die Nationalflagge von Frankreich.

(Foto: dpa)

ParisZum Auftakt der Amtszeit von Frankreichs neuem Präsidenten François Hollande verschlechtern sich die Konjunkturaussichten der zweitgrößten Volkswirtschaft des Euroraums weiter. Die Banque de France revidierte am Donnerstag ihre Prognosen fürs zweite Quartal nach unten, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Erwartete sie bisher eine Stagnation, so geht sie jetzt von einer um 0,1 Prozent schrumpfenden Wirtschaftsleistung aus. Im ersten Quartal hatte Frankreichs Wirtschaft Null-Wachstum verzeichnet.

Hollande setzt auf ein baldiges Anziehen der Konjunktur um mindestens 0,5 Prozent für das Gesamtjahr 2012, um seine ehrgeizigen Initiativen finanzieren zu können und zugleich die Defizitreduzierung zu verfolgen. Frankreich hat wegen seines hohen Staatsdefizits im Januar die Topnote „AAA“ der Ratingagentur Standard & Poor's verloren. Der Fehlbetrag im Staatshaushalt war 2011 auf 5,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) gesunken. 2010 lag er noch bei 7,1 Prozent.

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6 Kommentare zu "Wachstum: Frankreichs Zentralbank schlägt Alarm"

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  • Was regen sich die Deutschen über die Griechen und Franzosen auf. Das was diese Staaten praktizieren ist in Deutschland seit Jahrzehnten Usus. Bremen, seit 60 Jahren nur durch Zuschüsse aus Bayern und BW überlebensfähig wählt immer die gleichen Versager, NRW hat die Steinkohlenzuschüsse im Milliardenbereich ohne Schaffung neuer Hochtechnologie verbraten und es werden die gewählt, die noch mehr Schulden ankündigen. Soeit der mündige und informierte "Wähler". Bestraft werden durch ein perverses Verteilungssystem diejenigen, die fleißig, fähig und kompetent sind, wie Bayern und Baden Württenberg. Warunm sollten sich die Griechen und andere Schuldner anders als die Bürger der Schmarotzerländer verhalten?

  • Vor dem Euro haben die Franzosen den Franc abgewertet, dann im Euro ordentlich aufgeschuldet und jetzt wollen sie noch die deutsche Bonität mittels Euro-Bonds anzapfen. Jämmerlich.

  • unsere deutschen Genossen,erhalten jetzt Anschauungs-
    Unterricht,wie mans nicht machen sollte.
    Aber unbelehrbar und machthungrig wie sie sind,haben sie
    bestimmt noch einige Agendas in petto.
    Was macht eigentlich SPD Mitglied Peter Hartz,dieser Kleinkriminelle und Geliebtenfinanzierer.
    Eine Zumutung,das Menschen unter diesem Makel eines
    Wirtschaftskriminellen ihre Zuschüsse zu ihren meist
    präkeren Arbeitsplätzen erbitten müßen.
    Bloß nicht Sozialimus mit solchen Genossen..bloß keine grünen Deutschland-Abschaffer.
    Hollande hat den Mund zu voll genommen..Ich hoffe er
    verschluckt sich dran..

  • Auch für das deutsche Volk dürfte es ein böses Erwachen geben. Denn schließlich werden die Deutschen dann einfach bis 70 arbeiten und auch weitere 10 Jahre auf nennenswerte Lohnerhöhungen verzichten müssen, damit das dadurch erwirtschaftete Geld dann nach Frankreich überwiesen werden kann. Das ist ja nun mal offensichtlich der unausgesprochene Konsens der europäischen Politik auf dem Weg zur Transferunion. Und der deutsche Bundestag wird selbstverständlich mitmachen. Das Volk wird nach alter deutscher Tradition ebenfalls nicht gefragt, wie schon bei der Einführung des Euros.

  • Die französische Wirtschaft ist kaum wettbewerbsfähig und ca. jeder sechste Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt vom Staat ab. Bisher hat man das gut zu kaschieren vermocht und Augenhöhe mit Deutschland vorgetäuscht.
    Alles nur Quatsch mit Sauce, oder wie der Franzose sagt: Sauce Hollandaise !

  • Hollande ist ein Träumer.Er muss tendenziell mit weniger Steuereinnahmen rechnen.Was macht er? Er gibt mehr aus,siehe Rente mit 60.Hollande hat noch nicht begriffen,warum sein Land das Toprating verlor.Für ihn sind die Finanzmärkte schuld,weil das so schön bequem ist.Es wird für das französische Volk ein böses Erwachen geben,wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschlechtern sollten.

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