Wechselkurspolitik
China schmettert US-Kritik ab

China hat die Kritik an seiner Wechselkurspolitik zurückgewiesen. Der Westen sorgt sich darum, dass der chinesische Yuan unterbewertet sei. Dies sei aber unbegründet, erklärt Handelsminister Chen.
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WashingtonChina hat zum Auftakt des dritten strategisch-wirtschaftlichen Dialogs mit den USA Kritik an seiner Wechselkurspolitik zurückgewiesen. Die Sorgen des Westens, wonach der chinesische Yuan unterbewertet sei, seien unbegründet, sagte Handelsminister Chen Deming am Montag in Washington. Richtig sei vielmehr, dass Chinas Handelsüberschuss in den vergangenen drei Jahren gesunken sei.

Im ersten Quartal 2011 habe die Volksrepublik sogar ein Handelsdefizit verzeichnet.

„Unter dem Gesichtspunkt von Handelsgleichgewichten hat sich also der Wechselkurs-Mechanismus des Renminbi (Yuan) in einer sehr gesunden Weise entwickelt“, erklärte Chen. Ranghohe Politiker sowie Wirtschaftsverbände in den USA werfen China vor, den Wechselkurs des Yuan künstlich niedrig zu halten und sich damit Handelsvorteile zu verschaffen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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