Bankenkrise
Ben Bernankes Lehren aus der "Great Depression"

Warum sollte der Staat kriselnde Banken nicht einfach Pleite gehen lassen? Eine 1983 erschienene Studie zur "Great Depression" gibt eine klare Antwort darauf. Der Autor - Ben Bernanke - ist heute Chef der US-Notenbank Fed. Wer Bernankes Kurs in der Finanzkrise verstehen will, für den ist diese Arbeit Pflichtlektüre.

An sich ist die Libertäre Partei in den USA eine Splittergruppe. In der Finanzkrise aber spricht die „Party of Principle“ vielen Amerikanern aus dem Herzen. „Lasst sie vor die Hunde gehen“, fordert Parteisprecher Andrew Davis mit Blick auf die angeschlagenen Banken und Versicherungen. „Sie sollen mit ihrem eigenen Geld für ihre Fehler bezahlen und daraus lernen.“

Was wäre, wenn das tatsächlich die Maxime der Wirtschaftspolitik wäre? Im Jahr 1983 hat ein damals gerade einmal 29 Jahre alter Volkswirt genau diese Frage untersucht. Am Beispiel der „Great Depression“ analysierte der junge Wissenschaftler, welche Folgen das US-Bankensterben zwischen 1930 und 1933 für die Realwirtschaft hatte. Die Arbeit erschien im „American Economic Review“, einer der angesehensten ökonomischen Fachzeitschriften der Welt. Der Verfasser: Ein gewisser Ben Bernanke, damals Professor an der Stanford University. Der gleiche Ben Bernanke, der heute als Chef der US-Notenbank Federal Reserve mit der größten Bankenkrise seit der „Great Depression“ kämpft.

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