Hochschulpolitik
Europas Unis brauchen mehr Geld – und mehr Freiheit

Die EU-Länder sollten dringend mehr Geld in ihre Unis stecken und ihren Hochschulen gleichzeitig deutlich mehr Autonomie geben – ansonsten droht Europa im internationalem Wettbewerb mit Ländern wie den USA und China weiter zurückzufallen - das ist das alarmierende Fazit einer neuen ökonomischen Studie

Kern der Studie der beiden Ökonomie-Professoren Frederick van der Ploeg (Universität Oxford) und Reinhilde Veugelers (Katholische Universität Leuven) ist der wissenschaftliche Befund, dass das Hochschulwesen gerade in hochentwickelten Volkswirtschaften einer der entscheidenden Motoren für Wirtschaftswachstum und Innovationen ist. Denn je näher sich ein Land technologisch an der Weltspitze befinde, desto geringer werde sein Spielraum, durch Adaption und Imitation bestehender Technologien seine Produktivität zu erhöhen – und desto wichtiger sei es, durch Grundlagenforschung und Innovationen die bestehenden Technologien weiterzuentwickeln.

Für diese Herausforderung aber seien Europas Universitäten nur unzureichend gewappnet, so die Schlussfolgerung von van der Ploeg und Veugelers. „Europas Universitäten werden behindert durch eine Kombination aus übermäßiger öffentlicher Kontrolle, schlechten internen Führungsstrukturen und unzureichender finanzieller Ausstattung“, heißt es in der Studie.

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