Öl und Rohstoffe sind die Preistreiber
Importe sind extrem teuer

Die Einfuhren nach Deutschland haben sich im September so stark verteuert wie seit gut drei Jahren nicht mehr. Preistreiber waren vor allem Öl und andere Rohstoffe .

HB WIESBADEN. Von August auf September stiegen die Importpreise im Schnitt zwar nur um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Damit kosteten die Einfuhren jedoch 2,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate bei den Einfuhren seit Juni 2001. Im August hatte die Teuerung nur 2,5 Prozent betragen.

Hauptpreistreiber blieben Öl und Rohstoffe. Ohne Mineralölerzeugnisse hätten sich die Importe zum August nicht verteuert und die Firmen hätten nur 0,3 Prozent mehr bezahlen müssen als im September 2003. Importiere Mineralölprodukte kosteten den Angaben zufolge fast doppelt so viel als vor Jahresfrist. Dabei verteuerten sich Dieselkraftstoffe und leichtes Heizöl um rund 60 Prozent, Benzin um gut 34 Prozent und Rohöl um etwa 38 Prozent. Zum Vormonat verlangsamte sich der Preisanstieg der Mineralölerzeugnisse allerdings auf 2,3 Prozent. Im August waren die Preise für diese Produkte noch um knapp acht Prozent zum Juli geklettert.

Deutlich teurer waren so genannte Ferrolegierungen mit einem Preisanstieg von gut 70 Prozent sowie Eisen- und Stahlschrott mit einem Plus von über 50 Prozent. Billiger als vor einem Jahr waren im September beispielsweise Tomaten und Bananen.

Die Preise für deutsche Exporte blieben im September im Vergleich zum August unverändert, lagen damit aber 1 Prozent über dem Vorjahr.

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