Oktober-Zahlen
Preisdruck im Großhandel schwächt sich ab

Der Preisdruck im deutschen Großhandel hat sich im Oktober weiter abgeschwächt. Die Preise lagen um 3,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

HB BERLIN. Das ist der geringste Anstieg seit August 2007. Damit entfernte sich die Teuerungsrate deutlich von ihrem im Juli erreichten 27-Jahres-Hoch von 9,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise um 1,5 Prozent.

Die Preise im Großhandel gelten als Indikator für die künftige Inflationsentwicklung, weil der Einzelhandel und andere Abnehmer einen Teil der Preisveränderungen an die Verbraucher weiterreichen. Analysten hatte mit einem Anstieg um 4,2 Prozent zum Vorjahr gerechnet und ein Minus von 1,0 Prozent zum Vormonat erwartet.

Zu den Preistreibern zählten erneut Benzin, Diesel und andere Mineralölprodukte sowie Kohle und weitere feste Brennstoffe. Sie kosteten im Schnitt zwar rund 15 Prozent mehr als vor einem Jahr, waren aber 3,3 Prozent günstiger als noch im September. Auch Erze, Eisen, Stahl und andere Vorprodukte waren deutlich teurer (plus 12,3 Prozent) als vor Jahresfrist, kosteten aber 4,7 Prozent weniger als im Vormonat.

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