Oktoberzahlen
Energiekosten treiben Erzeugerpreise in die Höhe

Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Oktober im Vergleich zum Vorjahr durch stark gestiegene Energeipreise nach oben getrieben worden. Die an die Hersteller gewerblicher Produkte gezahlten Preise stiegen im Vergleich zum Oktober 2002 um 1,7 %. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mit.

HB WIESBADEN. Im September hatte der Anstieg noch 2,0 % betragen. „Wie schon in den vergangenen Monaten beeinflusste auch im Oktober 2003 die Preisentwicklung bei elektrischem Strom (plus 8,7 % gegenüber Oktober 2002) und bei Erdgas (plus 15,5 %) das allgemeine Preisklima besonders stark“, erklärte das Amt. Ohne Energiekosten wäre der Index der Erzeugerpreise unverändert geblieben. Zum Vormonat September stagnierte der Erzeugerpreis-Index.

Gleichzeitig mit den Zahlen für Oktober legte das Statistische Bundesamt die Ergebnisse der Neuberechnung des Erzeugerpreisindex auf der neuen Indexbasis 2000 vor. Damit wurden alle Indizes ab Januar 2000 neu berechnet.

Bei anderen Energieträgern fielen die Preiserhöhungen zum Vorjahresmonat geringer aus. Kohle verteuerte sich um 4,2 %, Kraftstoffe um 0,9 % und Fernwärme um 1,5 %. Leichtes Heizöl verbilligte sich um 5,4 %, schweres Heizöl um 13,6 und Flüssiggas um 7,9 %.

Überdurchschnittliche Preiserhöhungen im Jahresvergleich gab es bei Nichtmetallischen Sekundärrohstoffen (plus 14,1 %), Tabakerzeugnissen (plus 7,7 %), Düngemitteln und Stickstoffverbindungen (plus 5,9 %) sowie Roheisen und Stahl (plus 5,2 %). Billiger als vor Jahresfrist waren dagegen Zement (minus 12,8 %), Frischbeton (minus 8,0 %) oder Chemiefasern (minus 7,0 %).

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