Oktoberzahlen
Importpreise ziehen etwas an

Im Oktober mussten deutsche Firmen geringfügig mehr für Importe bezahlen als einen Monat zuvor. Die Einfuhrpreise seien im Vergleich zum September um 0,1 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit.

HB WIESBADEN. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich dadurch ein Preisrückgang um 2,5 %, nachdem die Importe im September noch 2,6 % weniger gekostet hatten als vor einem Jahr.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,2 % zum Vormonat und einer Jahresrate von minus 2,4 % gerechnet. Für den minimalen Preisanstieg zum September waren unter anderem Zitrusfrüchte verantwortlich, die sich um gut 8 % verteuerten. Rohes Erdöl kostete gut 4 % mehr. Ohne Heizöl und Mineralölprodukte waren die Einfuhren um 0,3 % billiger als im September und um 1,9 % günstiger als vor einem Jahr. Deutliche Preisenkungen zum Vorjahr registrierten die Statistiker bei Rohkakao, der sich um gut 40 % verbilligte. Mineralölerzeugnisse kosteten gut 9 % weniger, rohes Erdöl gut acht Prozent weniger.

Die deutschen Ausfuhren waren im September 0,2 % billiger als vor einem Jahr. Von September auf Oktober sank der Index der Ausfuhrpreise minimal um 0,1 %.

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