Optimismus hängt von Lage des Arbeitsmarktes ab
US-Verbrauchervertrauen stärker gestiegen als erwartet

Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich nach der deutlichen Eintrübung im Juli erwartungsgemäß wieder aufgehellt. Dabei ist das Vertrauen stärker gestiegen, als von Analysten erwartet.

rtr/vwd NEW YORK.

Der vom privaten Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Index kletterte auf 81,3 von revidiert 77,0 Punkten im Juli, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Analysten hatten demgegenüber im Schnitt einen geringeren Anstieg des Indexes auf 80,0 Punkte erwartet.

Der Verbrauchervertrauensindex gilt als wichtiger Indikator für die künftige Entwicklung der Konsumausgaben, die rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

Der Erwartungsindex stieg im August den Angaben zufolge auf 94,4 Zähler von revidiert 86,3 Punkten im Juli. Der Index der gegenwärtigen Bedingungen fiel auf 61,6 von revidiert 63,0 Zählern.

Lynn Franco vom Conference Board verwies trotz des gestiegenen Verbrauchervertrauens darauf, dass ein fortgesetzter Optimimus vor allem von der Lage am Arbeitsmarkt abhängen werde. Einige Volkswirte befürchten allerdings, dass der für das zweite Halbjahr erwartete Aufschwung der US-Wirtschaft ohne nennenswerte Stellenzuwächse ablaufen wird. Einige Pessimisten befürchten sogar, dass angesichts der starken Produktivitätsentwicklung weitere Stellen verloren gehen könnten.

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