Organisation prognostiziert für 2005 über zwei Prozent Wachstum
OECD sieht Wachstumsschub in Euroland

Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) rechnet im kommenden Jahr mit einem Wachstumsschub in der Euro-Zone. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2005 um 2,4 Prozent wachsen, berichtete das Nachrichtenmagazin „Spiegel“.

pbs/dpa DÜSSELDORF. Die OECD stellt ihren Bericht zur Konjunktur in Euroland offiziell erst morgen vor. In diesem Jahr werde die Wirtschaftsleistung im Währungsraum um 1,6 Prozent steigen, erwarte die OECD.

Mit ihrer Prognose für das kommende Jahr ist die OECD deutlich optimistischer als die sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute. Diese gehen lediglich von zwei Prozent Wachstum im Jahr 2005 aus. Die Dynamik der Weltkonjunktur dürfte sich im kommenden Jahr abschwächen, weil die US-Wirtschaft an Fahrt verliere und Chinas Boom zu Ende gehen dürfte, erwarten die deutschen Ökonomen. Für dieses Jahr rechnen sie – wie die OECD – mit 1,6 Prozent Zuwachs.

Die langfristigen Aussichten der Euro-Zone beschreibe die OECD dagegen weniger optimistisch, berichtete der „Spiegel“ weiter. Die Staatsfinanzen müssten entschiedener saniert werden, um für die Herausforderungen einer alternden Bevölkerung gewappnet zu sein. Die Einhaltung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes sei nur das „Minimum“.

Die OECD ermahnten die Länder der Euro-Zone zudem, auf den Gütermärkten für mehr Wettbewerb und auf dem Arbeitsmarkt für mehr Lohnflexibilität zu sorgen. Es müsse ein gemeinsamer Binnenmarkt für Dienstleistungen geschaffen werden.

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