Patriotismus gefordert
Clement sieht Arbeitslosigkeit auf Zenit

Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement erwartet einen Konjukturaufschwung, der durch Reformen der Bundesregierung ausgelöst werden soll. Er sieht die Zahl der Menschen ohne Job auf dem Zenit - nach dem Motto: Jetzt kann es nur noch besser werden. Jugendliche sollen nach Clements Plänen künftig maximal drei Monate ohne Job bleiben.

HB DÜSSELDORF. Nach der Rekordarbeitslosigkeit vom Februar sieht Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement jetzt eine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen werde noch in diesem Frühjahr wieder unter die Fünf-Millionen-Marke fallen, zeigte sich Clement am Donnerstag bei der Vorlage der März-Daten überzeugt. In diesem Jahr werde die Zahl dann auch nicht wieder erreicht werden.

Der leichte Rückgang um 41 000 auf 5 176 000 Arbeitslose zeige, „dass wir den Zenit erreicht haben“, sagte Clement weiter. Wegen des intensiven Winters habe die Arbeit unter freiem Himmel im März erst sehr spät aufgenommen werden können. Als Resultat der mit Hartz IV eingeleiteten Reformen seien jetzt 95 Prozent der ehemaligen Sozialhilfeempfänger in die Job-Center integriert. 90 Tage nach Inkrafttreten von Hartz IV laute die Devise jetzt: „Vorfahrt für Vermittlung.“

Clement nannte als Schwerpunkt den weiteren Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Es sei „erschreckend, wie viele junge Menschen bisher in der Sozialhilfe waren“. Er sei aber ebenso wie der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit überzeugt, dass Ende dieses Jahres die Zeit, in der ein Jugendlicher arbeitslos ist, unter drei Monaten liegen werde, sagte Clement. Für die über 58-Jährigen Langzeitarbeitslosen sollen 50 000 Ein-Euro-Jobs vor allem im Bereich des Ehrenamts geschaffen werden.

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