Persönliche Konsum-Ausgaben gestiegen
Preisdaten versetzten Fed in schwierige Lage

Die Ausgaben der US-Verbraucher haben sich im Juni stärker als erwartet erhöht. Exptern führen dies auf Steuererstattungen der US-Regierung im Rahmen ihres Konjunkturprogramms zurück. Nun ist die Fed in einer schwierigen Situation.

HB WASHINGTON. Der sogenannte PCE-Kernindex für persönliche Konsum-Ausgaben ohne Energie und Nahrungsmittel kletterte auf den höchsten Stand seit langem. Die Ausgaben erhöhten sich verglichen mit dem Vormonat um 0,6 Prozent. Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.

Dies könnte nach Experten-Ansicht den Zentralbankern der US-Notenbank Fed Sorge bereiten. Die Preisdaten versetzten die Währungshüter in eine schwierige Situation, sagte Doug Roberts von Channel Capital Research. "Wegen der schwachen Wirtschaft müssen sie wohl mehr Inflation tolerieren als ihnen lieb ist." Die Fed entscheidet am Dienstag über den Leitzins von derzeit zwei Prozent, Experten erwarten aber ein unverändertes Niveau.

Positive Konjunktursignale kamen derweil von der US-Industrie. Deren Auftragslage verbesserte sich im Juni überraschend deutlich. Die Zahl der eingegangenen Bestellungen stieg im Vergleich zum Vormonat kräftig um 1,7 Prozent und damit so stark wie seit Dezember nicht mehr, wie das Handelsministerium mitteilte. Analysten hatten nur mit einem Anstieg um 0,7 Prozent gerechnet. Im Mai hatte es ein Plus von revidiert 0,9 Prozent gegeben.

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