Pessimistischer Minister

Rösler stellt Wachstumsprognose infrage

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler stellt sich auf ein abgeschwächtes Wirtschaftswachstum ein. Die Prognose für 2012 müsse womöglich gesenkt werden. Er nennt auch gleich mehrere Gründe für seinen Pessimismus.
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Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) spricht im Rahmen der Feier "90 Jahre Deutsch-Italienische Handelskammer" in Mailand. Quelle: dpa

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) spricht im Rahmen der Feier "90 Jahre Deutsch-Italienische Handelskammer" in Mailand.

(Foto: dpa)

Mailand„Vielleicht kann es sein, dass wir die Zahl für 2012 nach unten korrigieren müssen“, sagte Rösler am Mittwoch auf einer Festveranstaltung der deutsch-italienischen Handelskammer in Mailand. „Trotzdem kann man nächstes Jahr mit einem positiven Wachstum rechnen.“

Bisher geht die Bundesregierung von einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,8 Prozent aus nach einem erwarteten Plus von 2,6 Prozent im laufenden Jahr. Zu den Risiken für die deutsche Wirtschaft zählte Rösler die Entwicklung an den Finanzmärkten, die Schuldenkrise in Europa und die konjunkturelle Entwicklung in den USA.

Ihre neue Wachstumsprognose für die kommenden Jahre legt die Bundesregierung Ende Oktober vor.

  • rtr
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9 Kommentare zu "Pessimistischer Minister: Rösler stellt Wachstumsprognose infrage"

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  • Aus schlechten Ärzten könnte nach vielen Kunstfehlern auch mal gut Chirurgen werden! Mit solchen Binsenweisheiten ist leider niemandem geholfen!

  • Roesler ist gruen hinter den Ohren, jung, unerfahren. Doch aus ihm koennte ein guter Politiker werden!!!

  • Es handelt sich hier wohl um einen klassischen "Wendehals"!

  • Man könnte schon fast den Eindruck bekommen, dass das Kasperletheater der FDP noch nie so gut mit Hampelmännern besetzt war! Einfach köstlich! Wirklich bedauernswert, dass es keinen passenden Container mehr gibt, in dem das neue Zugpferd der FDP auflaufen könnte.

  • Nun halten Sie mich doch bitte nich für einen Parteigänger einer notorischen Umfallerpartei, kaum , daß sie an den Trögen angelangt scheint.

    Gleichwohl, Ihre Zeitschiene scheint zu unterschlagen, daß auch Politik eine Art Flow darstellt. Jemanden auf diese Art und Weise beim Wort zu nehmen: thats unfair - mit Verlaub.

    Unfairnisse dieses Ladens namens FDP werden damit nicht unterschlagen werden (können).

    Muß man deswegen allerdings unfair werden?

  • Letzten Donnerstag:

    "Wir erwarten weiter ein robustes Wachstum in Deutschland, sagte Rösler am Donnerstag in der Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag in Berlin."

    Heute Nachmittag:

    "Der Internationale Finanzverband IIF hat vor strengeren Kapitalregeln für Großbanken gewarnt. Solche neue Regulierungen würden die wirtschaftlichen Erholungen gefährden, so der IIF. Auch das Vorhaben, vereinbarte Zeitpläne für die Einführung neuer Regeln zu schaffen, seien für die Konjunktur abträglich. Die neuen Regulierungsmaßnahmen gegen Banken auf nationaler und
    internationaler Ebene würden das Wirtschaftswachstum bis 2015 in führenden Volkswirtschaften um gut 3 Prozentpunkte niedriger ausfallen lassen. Zudem würden die Regeln 7,5 Millionen Jobs kosten."

    Und nun das Statement von Rösler!

  • Es muß in einer Demokratie erlaubt sein, selbst den heiligen Gral (Wachstum) zu befragen.
    Eine Demokratie, die das nicht zulassen kann, kann doch nicht das Papier wert sein, auf dem sie steht.

    Machen wir uns doch nichts vor: Demokratie wird kaum je ein vollendetes Projekt sein können, dazu ist sie viel zu demokratisch.

    Gleichwohl: kein Demokrat wird vergessen, wer hier die Demokratie an den Pranger zu stellen wünscht!

  • Glaube keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht und keiner Studie die Du nicht selber in Auftrag gegeben hast.

  • Ja aber Herr Rösler, kein Wachstum, keine Steuersenkung?! Warum sägen Sie dann an dem Ast, auf dem wir als Exportwirtschaft sitzen? Aber halt, da wäre noch der Marshallplan für Griechenland, dass bringt uns Millardenaufträge! Wie? Geht nicht mehr? Ach so, die Hetze der FDP gegen Griechenland, ja ganz blöde Sache. Na ja, viel Spaß im Untergrund, mit dem Wahl-Ziel 2%+x. Aber keine Angst, Sie haben ausgesorgt, unsere Steuergelder verhindern Ihren sozialen Abstieg.

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