Pessimistischer Minister
Rösler stellt Wachstumsprognose infrage

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler stellt sich auf ein abgeschwächtes Wirtschaftswachstum ein. Die Prognose für 2012 müsse womöglich gesenkt werden. Er nennt auch gleich mehrere Gründe für seinen Pessimismus.
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Mailand„Vielleicht kann es sein, dass wir die Zahl für 2012 nach unten korrigieren müssen“, sagte Rösler am Mittwoch auf einer Festveranstaltung der deutsch-italienischen Handelskammer in Mailand. „Trotzdem kann man nächstes Jahr mit einem positiven Wachstum rechnen.“

Bisher geht die Bundesregierung von einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,8 Prozent aus nach einem erwarteten Plus von 2,6 Prozent im laufenden Jahr. Zu den Risiken für die deutsche Wirtschaft zählte Rösler die Entwicklung an den Finanzmärkten, die Schuldenkrise in Europa und die konjunkturelle Entwicklung in den USA.

Ihre neue Wachstumsprognose für die kommenden Jahre legt die Bundesregierung Ende Oktober vor.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Pessimistischer Minister: Rösler stellt Wachstumsprognose infrage"

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  • Aus schlechten Ärzten könnte nach vielen Kunstfehlern auch mal gut Chirurgen werden! Mit solchen Binsenweisheiten ist leider niemandem geholfen!

  • Roesler ist gruen hinter den Ohren, jung, unerfahren. Doch aus ihm koennte ein guter Politiker werden!!!

  • Es handelt sich hier wohl um einen klassischen "Wendehals"!

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